05.06.2007 Eltern in Canada

 

Eine Woche bin ich jetzt mit meinen Eltern und dem Robin unterwegs. 2 Wochen haben wir noch vor uns, deshalb gibt es jetzt mal einen kleinen Blog, was denn alles so passiert ist bzw. was wir so Erlebt haben.

Bis jetzt ist das Wetter super von 22-36°C alles dabei, jetzt kommt ein kleiner Kälteeinbruch aber davon lassen wir uns mal nicht beunruhigen. Momentan sind wir in Calgary gleich neben dem Olympia Park auf dem Campground und haben beste Sicht auf Calgary und den besagten Olympia Park. Am Dienstag werden wir uns bisschen Calgary anschauen und dann den Robin am Flughafen „Abgeben“. Dann gehts noch 2 Stunden zurück nach Banff wo dann unsere 1 wöchige Rocky Mountains Tour nach Jasper hoch startet.

Jetzt gibts noch ein paar Bilder und den besagten Blog 😀

Letzten Monatag haben wir unseren Camper abgeholt und sind noch mit der Fähre nach Victoria und haben dort dann unsere 1. Nacht im RV (Motorhome oder Campmobil) Übernachtet.

Total aus den Ablauf gerissen, waren wir ja noch 4 Tage bevor wir mit dem RV los sind ja noch in Vancouver unterwegs. 2 Tage in Vancouver uns umgeschaut und einen Tag in Whistler da seht ihr auch mal meine Eltern beim Lift fahren. Vom Blackcomb Mountain wieder runter. Wir waren am 2. Lift nach der Gondola. Der Tag in Whistler war eigentlich sehr nett. Wir hatten gutes Wetter und naja Whistler halt mal gesehen. Am Abend waren wir dann noch bei einem BBQ bei unseren Freunden in White Rock, eh Sonntag dann so der kleine Vorbereitungsstress mit EInkaufen für unsere Campertour begann. Hat aber allesw Super geklappt. So jetzt wieder ein kleiner Zeitsprung. Einen Tag haben wir uns Victoria, eine tolle Stadt, auf Vancouver Island angeschaut eh wir dann weiter nach Tofino gefahren sind, wo wir Whale Wachting waren. WIr sind 3 Stunden mit nem Motorboot aufs Meer gefahren und haben auch viele tolle Whale gesehen. War sehr beeindruckent, wenn man die Tierchen zum 1. mal live sieht.

Hier mal ein Bild von ner „Horde“ schwarz Bären. Die haben wir in Whistler auf dem SKihang gesehen. 2 kleine Bärchies und ein großer, was wohl die Mutter gewesen sein muss. Wir waren auf sichere Entfernung in der Gondola zu dem Zeitpunkt. Aber auf den Weg nach Tofino haben wir 3 mal einen Schwarzbären auch mit kleinen Bärchies am Straßenrand gesehen nur leider konnten wir nicht anhalten und uns mit denen Fotografieren.

Von Tofino gings dann nach Nanaimo eh wir dann wieder von nanaimo aus nach Squamish Vancouver Island verlassen haben. In Squamish waren wir in einer alten Gold und Kupfermine, wo wir sogar beim Golschürfen echtes GOLD gefunden haben. Nur leider ist der Wert nicht sonderlich hoch ABER ICH HAB GOLD gefunden. 7 kleine Goldflakes. *hrhr

Hier mal ein Sonnenuntergangsbild in Tofino auf Vancouver Island. Auf der Insel war es eigenltich ganz nett bzw es war sehr nett. Die haben dort nämlich auch 1000 Jahre alte Bäume oder Bäume die nen Durchmesser von 3-4m oder mehr haben. Und wir als alte Waldbesitzer wurden bei dem Anblick ganz besonders Beeindruckt. Wenn man berechnet, wie lang man mit ein so einem Baum Feuer machen kann. Wahrscheinlich Ewig. Von der Natur war Vancouver Island schon sehr Eindrucksvoll auch Victoria mit seinen alten Häusern etc. war sehr nett , wer hier mal nach Kanada kommt, sollte mal ein paar Tage aufs Island gehen. Wir haben Bären gesehen, Wahle gesehen, Rehe gesehen und noch mehr Getier. Lustige Fische in einem Aquarium dazu noch die „größte Oktopus“ Art live und lebens gesehen.

Hier noch mal so ein kleiner Baum bei Victoria auf dem Weg nach Tofino. Eigentlich standen die nach nanaimo, weil da fährt man durch, wenn man nach Tofino will. Also kurz hinter Nanaimo sind die Bäume anzufinden.

Nach Squamish gings dann nach Kelowna wo uns 34 °C erwarteten. DIe Campingplätze sind bis jetzt alle ganz gut. In Kelowna waren wir dann eine Stunde mit nem Boot auf dem See rumtuckkern. 200 PS Speedboot war nur 30L /h verbraucht bei Vollgas. So eine kleine Bootsfahrt ist schon lustig. Meine Mutter musste des öffteren etwas Schreien, weil die Sprünge bei Tempo 70 über die Wellen wohl etwas zu heftig waren.  Nach Kelowna sind wir dann Richtung Golden und haben bei irgendwelchen Hot Springs (heißen Quellen) gecampt und auch drin gebadet. Bei 42 °C bzw 32°C haben wir den Abend noch genossen. Weiter gings nach Banff und Lake Louise bevor wir dann in Calgary angekommen sind. Unser RV hat jetzt bald 2000 km weg und bei 25-30L /100 km ist das Tanken keine Freude, selbst bei den Spritpreisen hier nicht. (welche unter denen in Deutschland liegen) In den Tank passen schätzungsweise 100 L nur sind wir nie drüber gekommen mehr als 80 L reinzulassen, weil dann die Tanksäule aufgegeben hat 😀 Achja noch eine ganz besondere Empfehlung. Geht mal zu Boston Pizza, dort gibts grativ Getränkerefills. (getränkenachfüllungen, man bezahlt also 1 Cola und kann soviele kostenlose neue Bekommen, solange man nicht mit dem Essen fertig ist.)Internet gibts auch manchmal auf Campingplätzen, deshlab kommt ihr hier in den Genuß dieses Blogs.

So sieht unser RV von Innen aus. DIe Küche ist richtig gut Nutzbar und der Kühlschrank funktioniert auch sehr sehr gut und wir haben immer kühles Bier und manchmal auch Wasser. Sogar Eiswürfel für Campari Organge haben wir. Mikrowelle und Herd klappt alles super. Klimaanlage, wenns zu heiß draußen ist und Dusche+ WC, was auch sehr praktisch ist. Wenn ich mir mal einen Mercedes kaufen sollte dann minimum ne S klasse mit Board WC unterdem geht garnix mehr. Lieber auf Cruisecontraol verzichten, hauptsache Board WC 😀

So das solls erstmal gewesen sein. Uns gehts soweit gut und wurden noch nicht vom Bären gefressen. Na dann keep rolling….

23.04.2007 Banff Snowboarding

 

mit dem Robin in Lake Louise auf 2800m zum Snowboarden bei -7°C und Sonnenschein und jetzt sitz ich hier in Deutschland. Ich zähl schon die Tage, wenn ich wieder nach Vancouver Fliege und diesmal mit der LUFTHAN**. Naja in Deutschland ist es nicht sooo schlecht gibt auch nette Menschen hier, manches ist billiger dafür das benzin teurer naja ich verkrafte dass schon. Dienstag erstmal zu meinem Zahnarzt gehen und Donnerstag wird dann da Operiert was die genau machen wollen werde ich dann morgen wissen. Aber Hexenfeuer und so wird wohl definitiv ausfallen für mich, da nach so einem Eingriff erstmal eine Woche Ausruhen angesagt ist. Momentan liege ich erstmal unserem tollen Staat ein wenig auf der Tasche 😀 Hab ja Anspruch drauf und wieso nicht nutzen. Wieder mal zu Haus zu sein ist auch nicht verkehrt, ich hab genug Zeit alle meine Freunde mal zu Besuchen und zu erzählen wie „schlecht“ es denn in Kanada ist. Dummerweise hab ich die Kanadische Gelassenheit mitgebracht, deshlab wird ein Blog von den letzten Tagen oder Wochen in Kanada erst Mitte oder Ende der Woche erscheinen. Dafür wird dieser dann sehr Lang, mit vielen Bildern und die Galerie wird auch um 100erte Bilder größer, also Gespannt sein. Banff in den Rocky´s war einfach traumhaft und ich / wir haben da ziemlich viel Erlebt. Ich versuch jetzt erstmal 4 Wochen Deutschland Urlaub zu genießen, vielleicht erzähl ich euch ja wie schön es hier sein kann. Am 5.5. bin in der Brauerei zu SKA Musik falls da auch jemand kommt, wird sicherlich ein lustiger Abend. Irgendwann werd ich hier auch mal eine kleine Grillparty ausrufen wenn das Wetter passt und es mir wieder besser geht.  Na dann schöne Grüße aus Annaberg an alle in Kanada gebliebenen und Grüße an alle Deutschländer …

Lange hab ich´s Angekündigt und jetzt will ich doch endlich mal den Kanada Blog online Bringen. Ich hatte echt keine Zeit gefunden, eine Ausrede dafür gibt’s nicht ich war einfach zu Beschäftigt mit “Party machen” Bin die letzten Tage durch halb Deutschland und hab gute Freunde von mir Besucht und mit denen natürlich ein bisschen Gefeiert. Die meisten Leute habe ich ja schon fast ein Jahr nicht mehr gesehen und manche auch noch viel länger nicht. Jetzt habe ich eben bis zur nächsten Feierlichkeit zum heutigen Samstag noch ca. 3h Zeit und setz mich jetzt an den Blog, damit Ihr was zum lesen habt. Bilder gibts in der Galerie, ich kann nur sagen, die letzten Tage bis vor meinem Abflug waren nicht viel anders wie die Wochen und Monate zuvor. Ich war Snowboarden, Feiern und noch Arbeiten.

So Richtig, weiss ich gar nicht mehr wo ich Anfangen soll. Dass der Robin ein Freund aus Annaberg bei mir Anfang April auf Besuch vorbei gekommen ist, müsstet Ihr noch mitbekommen haben. Da werde ich genau da jetzt mal Ansetzen. Bis zum 5. April musste ich ja noch Arbeiten. Ich wäre auch noch eine Woche länger gegangen, da ich aber mit dem ganzen Zahndingens da eher nach Deutschland geflogen bin hab ich halt am 5. April aufgehört zu Arbeiten. Der Robin war halt da, hat sich erst mal ein wenig selbst vergnügt. An dem 5. April waren wir dann halt mit meinen Roommates noch einmal Party machen, bevor ich nach Deutschland geflogen bin. War ein sehr lustiger Abend. Am Nächsten Tag sind wir dann nach Vancouver rein und haben uns mit Alex meinen Snowbaordbuddy mal ein wenig Vancouver angeschaut und sind Abends dann noch in einem feinen (teuren) Pub hängen geblieben. Am Wochenende ging es dann zum Snowbaorden in die Berge und ich hab dem Robin mal gezeigt wie man und wo man Snowboard fährt 😀 Am Abend waren wir dann wieder in Langley und haben uns ein wenig im zu kalten Hot Tube versucht zu entspannen, eh wir dann noch mal an einer kleinen Party bei mir im Haus “teilgenommen” haben. Sonntagmorgen am 8. April ging es dann auch los zum großen “WIR FAHREN NACH BANFF 1000 KM ROADTRIP zum SNOWBOARDEN” nur so richtig wollte und das niemand glauben, da zu dem Zeitpunkt gerade in halb Kanada 20°C und Sonnenschein angesagt war. Ich habe Anfangs kurz gezweifelt mich aber dann noch an den Wetterbericht gehalten und wir sind einfach mal los gefahren. 11 Stunden Fahrt bis nach Invermere wo wir 5 Tage bei Denise, welche ich ja aus Toronto kannte, wohnen wollten und auch haben. Die Fahrt war ganz angenehm unser Mietwagen ging auch ganz ordentlich. Ich hatte eigentlich einen Minisize bestellt, weil billig und so ABER die hatten keinen, so kamen wir in den Genuß eines Midesize Autos welches, teurer ist aber wir nicht mehr haben zahlen müssen. Sonntagabend in Invermere angekommen, wollten wir Montag eigentlich nach Kicking Horse, dem mega Powder Resort von Kanada, nur dumm, dass wir ca. 10 km Luftlinie bei 20°C in der Sonne davor standen und nicht glauben wollten, dass man da diese Saison jemals noch einmal dort Snowboarden gehen könnte. Konnte man auch nicht die hatten schon an dem Samstag geschlossen. Aber 50 km weiter in Panorama /Inverme war noch offen und auch mit -1 bis +3°C erstaunlich Schneefest. Wir waren am Montag halt gleich in Panorma Snowboarden und hatten sogar frischen Powder und Schneefall, eh es dann am Ende des Tages zu warm geworden ist und der Schnee nass wurde. Dienstag wollten wir und sind wir auch nach Sunshine Village gefahren. Mitten in Banff wo es noch schön knackig kalt war. Von Inverme bis ins Skigebiet sind es ca. 2h Autofahrt aber die nehmen wir doch gern in Kauf für 30 cm Frischen Powder und Dauerschneefall am Dienstag. Da sind wir also Dienstag den ganzen Tag bei Schneefall in Sunshine Village rum-geboardet und Nachmittags dann wieder zurück. Bei unseren Gastgerbern, Denise und Ihren Mitbewohnern im Stuff House, waren wir natürlich herzlichst willkommen und hatten dort auch unseren Spass. Mittwoch wollten wir dann noch nach Lake Louise. Eines der schönsten und höchsten Skigebiete Kanadas. Die Wetterbedingungen waren natürlich perfekt. Sonnenschein, blauer Himmel und so an die -8°C haben uns dort auf bis zu 2800m einen perfekten Tag beschert. Am Nachmittag sind wir wieder zurück nach Invermere 2 Stunden gefahren, zwischendurch noch in einem Bergfluss der wohl knappe 3-5 °C über Null hatte Baden gewesen 😀 Mittwochabend war dann noch eine große Party im Haus, weil einer dort Geburtstag hatte und da war natürlich die Hütte voll und das Bier floss auch nicht schlecht. Am nächsten Morgen, Donnerstag also mussten bzw. wollten wir wieder zurück nach Langley fahren. Mit etwas Verspätung am Morgen und ein paar Hangover Gefühlen sind wir dann irgendwie in Richtung Langley gefahren. Es war ganz gut, dass Robin die ersten 4 Stunden gefahren ist, weil ich hätte nicht gleich am Morgen fahren wollen bzw. nicht fahren können. Wie die Hinfahrt war auch die Rückfahrt sehr sehenswert. Obwohl wir die selbe Strecke gefahren sind, sieht man die Rockys auf dem Weg nach Langley halt von der anderen Seite. Außerdem war uns nie wirklich zuu langweilig im Auto. Mit irgendwelchen sinnlosen Sachen wie sinnlosen Videos Drehen haben wir uns schon die Zeit vertrieben. Nach 11 Stunden sind wir dann in Langley angekommen und auch relativ geschafft von der langen Fahrt. Am Freitag den 13. April haben wir mal aus Erholungstechnischen Grünen nichts gemacht bzw. das stimmt nicht ganz. Ich glaube ich sind Freitag dann wieder nach Vancouver rein, haben uns noch ein wenig Vancouver angeschaut und sind sicherlich irgendwo “Eingekehrt” Samstag waren wir dann im Aquarium in Vancouver, das ist so ein Meereslebewesen Zoo mit lustigen Beluga Walen und anderen Fischen und Haien und was auch immer. Bilder dazu gibt es ja in meiner Galerie. Am 16. Montag ging ja auch mein Flieger nach Frankfurt. Irgendwie fehlt noch ein Tag bis Montag in meinen Blog, nur kann ich mich nicht mehr Erinnern. Jedenfalls war ich Sonntag mein ganzes Zeug aus Langley holen. Ich habe von der Denise ein paar Ski mitgenommen und noch ein paar Klamotten, damit ich auch was in Deutschland zum Anziehen habe. Sonntagabend waren wir dann noch bei unserem neuen Lieblings Cubaner um die Ecke im Restaurant und haben sehr gut und auch für gut Geld dort zu Abend gegessen. Montagmorgen hat mich dann Robin und Alex zum Flughafen gefahren und ich bin dann 13 Uhr oder so Richtung Montreal geflogen, ohne zu ahnen, dass ich dort meinen Anschlussflug nach Frankfurt verpasse. Mit 30 Minuten Verspätung ging es nämlich in Vancouver los und so 2 Stunden vor Ankunft wurden alle Passagiere aus dem Flugzeug etwas ungeduldig, ob wir denn alle unsere Anschlussflüge schaffen. Ein paar konnten beruhigt werden ,zu den Frankfurtfliegenden wurde einfach nur gesagt: Jo Sie schaffen leider Ihren Flug nicht, sie werden für den Morgigen Gebucht Ende der Durchsage. Ich hatte ja keine Ahnung was passiert, wenn man seinen Flug nicht schafft aber nach ein wenig Fragen und ewigen Warten wusste ich dann auch bescheid. Eine Nacht im 5 Sterne Hotel for free +50 $ Gutschein für die Unannehmlichkeiten und Versorgung im Hotel + am nächsten Tag business Class fliegen. In Montreal, wie auch in ganz Quebec wird halt französisch gesprochen, was ich schon mal gar nicht kann. Franzosen, sind komische Leute, dass wissen wir ja alle und dass die halt komisch sind hat sich auch bestätigt. Franzosen kann ich ja jetzt erst mal nicht mehr leiden bzw. die kanadischen franzosen die nicht englisch sprechen wollen. Am nächsten Tag hab ich es dann auch in meinen Flieger geschafft und bin mit einen Tag Verspätung in Frankfurt angekommen. Just in Time gings zum Check Out, Kofferschnappen und in 10 Minuten zum ICE und ab nach Leipzig. Hat perfekt geklappt ich saß im Zug im Board Bistro und hab erst mal was gegessen, da nach Jetlag- Kanadazeit Nacht wäre bzw. das Abendbrot längst hätte gegessen sein sollen. Ich hab dann seit dem Abflug bis ins heimische Bett einen 34h Tag gehabt. Da bin ich halt in Leipzig angekommen und wurde dort von meinen Eltern abgeholt und dann gings in die “fremde Heimat”. Meine 4 Zahnwurzel wurden dann auch gleich an dem Freitag rausgenommen und ich war erst mal eine Woche krank und musste mehr Tabletten einnehmen wie in meinem ganzen Leben zuvor nicht. Irgendwann nach einer Woche ging es auch wieder etwas besser und nach 7 Tagen Suppe schlürfen konnte ich auch mal weiche bis festere Nahrung zu mir nehmen.

Jetzt sitz ich hier, bin jeden Tag in einer anderen Stadt, auf einer anderen Party und warte auf den Rückflug am 23.5. Zuvor geh ich noch auf die Hochzeit meines Bruders am 19, was wohl den “krönenden” Abschluss meines 4 Wochen Deutschland Aufenthaltes darstellt. Na dann Prost. Achja wie lang ich dann noch in Kanada bin erzähl ich euch ein anderes Mal 😀

24.09.2006 on the road

 

So der letzte Turn von Banff nach Vancouver hat bgonnen. Die Nächte werden Kälter aber am Tag bleibt das Wetter weiterhin schön. Wir sehn nur noch Berge sind immer noch in den Rocky´s. Super Natur und angeblich Bären ohne Ende. Nur haben wir auch diesmal keinen Bären getroffen dafür aber ein anderes Tier.

Mir gehts gut ich bin immer noch in White Rock und mal schaun was nächste Woche so passiert.

Dann auf zur letzten Blog Etappe nach Vancouver. Das Bier neigt sich dem Ende aber wir sind ja so gut wie da.

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Von Banff ging es nun weiter in Richtung Kelowna. Ein Spruch von ca. 340 km und langsam in Richtung Vancouver. Morgens rein ins Auto und erstmal noch in Banff nen Abstecher zu einen der berühmtesten Bergseen gemacht. Dem Lake „hab ich vergessen“. Das Wasser so Blau, so was habe ich noch nicht gesehen. Das Wasser schimmert so Blau, weil da über Jahre Sedimente aus dem Stein gewaschen sind, was das Sonnenlicht so reflektiert. Eine feine Sache und schön anzusehen. Bei der Gelegenheit habe ich auch noch ein zahmes Streifenhörnchen getroffen, was sich von mit Fotografieren hat lassen. Die Tierchen sind relativ zahm, wenn man sich langsam und ruhig Bewegt, kommt man relativ Nah an sie ran. Genug vom See und dem Lake Louise sind wir dann in Richtung Kelowna aufgebrochen. Unterwegs haben wir noch Halt in Golden gemacht wo wir auch Übernachten wollten. Vorher noch etliche sehenswerte Sachen angeschaut. An den Highway durch die Rocky´s kommen alle paar km Hinweisschilder mit Sehenswürdigkeiten oder Aussichtspunkten, wo es sich teilweise lohnt anzuhalten. So sind wir an einem der höchsten Wasserfälle Kanadas vorbei gekommen. Den Namen kenn ich nicht mehr aber dafür hab ich ein paar Bilder in der Galerie. Weniger spektakulär war der Wasserfall. Es ist einfach nur ein Wasserfall der von ganz Oben von der Felswand irgendwie runter ins Tal fällt. Genug vom Fall gings weiter in Richtugn Golden. Golden ist eine kleine Stadt, die man eigentlich nicht Besuchen muss. Sieht komisch aus, liegt am Highway und sehr unspektakulär. Aber der gute Alex hatte sein Snowboard bei bekannten Deutschen abgestellt was wir noch abholen mussten, so waren wir nach Golden gefahren und wollten da auch Übernachten. Die Einheimischen sagen immer, wenn man nach Bären oder Moose´en fragt :“Jaja da war heut Morgen erst ein Bär hier hinten am Zaun schaut die kommen hier jeden Tag her“. Nur komisch ist wir sind nun gute 10 Tage in der Natur unterwegs und noch kein einziges dummes Wildes Tier gesehen außer einen Fuchs und ein Reh was im Banff im Vorgarten stand. Naja wir haben halt die Einheimischen gefragt wo man denn gut Zelten könnte und wo noch die Chance bestände mal ein Tierchen zu sehen. Man sagte uns jaja fahrt da und da lang den Weg 20 Minuten dann irgendwo Rechts am Fluss ist ne kleine Wiese da kann man Zelten und dort sehr ihr bestimmt nen Bären oder ein Moose. Ok also haben wir uns mal den Weg sagen lassen. Die Nächte werden noch kälter aber ich hab ja meinen tollen Schlafsack. Wir sind dann irgendwie nen Waldweg lang gefahren  ewig lang über kleine Brücken und Bergflüsse. Wir dachten schon wir sind ewig falsch aber irgendwann kam nach 50 Minuten sinnlos und planlos durch den Wald Gefahre, wirklich eine kleine Lichtung mit Blick auf die Berge und ein Fluss davor. Dort Stand eine Bank und ein Schild Campground. Das war son Wildcampground für 1-2 Zelte. Sonst nix. Natürlich kostenlos. Wir haben uns erstmal bisschen Holz gesucht nur irgendwann kam die Frage auf wo ist unser einziges Feuerzeug? Nicht da? Kann nicht sein! Im Auto wars nicht wir haben jede Tasche durchsucht irgendwann nach 1 Stunde haben wir die Suche aufgegeben und uns überlegt wie man noch Feuer machen könnte. Haben uns versucht zu Erinnern wie die Indianer Feuer gemacht haben mit Stöckchen aneinander reiben aber das war uns zu blöde und zu zeitaufwendig. Mit Feuersteinen war auch nichts zu machen weil es da nur so blöde Kalksteine gab. Die Bremsscheiben vom Dodge heiß fahren und dann schnell was entzünden ging auch nicht. Feueranzünder hatte der Dodge nicht also standen wir ohne Feueranzünder da. Eine Stunde zurück zur Zivilisation zu fahren war auch nicht drin weil der Weg zu lang war. Langsam wurde es dunkler und kälter und wir hatten kein Feuer. Ein Feuer zu haben wäre in vieler Lei Hinsicht gut. 1) wir hätten wärme 2) eine licht Quelle 3) der Bär kommt bestimmt nicht zum Feuer. Naja also uns war klar ein Feuer beim Camping ist ein MUSS. Irgendwie durch dummen Zufall haben wir dann noch mal das Auto Durchsucht und in irgend einer Ablage war das Minifeuerzeug gerutscht. Ok Gefahr gebannt das Feuer hat gebrannt. Mit Feuer wars uns gleich viel wärmer und das Bier am Lagerfeuer schmeckt gleich 3-Mal so gut. Fix Zelt aufgebaut und dann sind wir mal auf Bärensuche gegangen. In der Dämmerung mal ein Stück den Waldweg weiter gelaufen aber kein Bär zu sehen. Immer Später immer Dunkler und langsam kam auch wieder so ein Beunruhigendes Gefühl auf, was ist wenn der Bär kommt ? Naja wir sind „Männer“ und die haben keine Angst. Beim kleinsten Geräusch haben wir immer mit der MINI Mag Lite geleuchtet ob nicht da der Bär ist. Bis wir ins Bett gehen wollten war kein Bär zu sehen. Irgendwann sind wir dann ins Zelt und haben geschlafen. Nachts kam irgend ein Tier zum Zelt hat dumm geschnüffelt aber wir hatten keine Lust raus zugehen und zu Schauen was es ist. Gegen 4 Uhr Morgens fing es dann richtig doll an zu Regnen. Und das gute 120 $ Wall Mart Zelt war leider nicht 100% Regendicht. So dass es bis 7 Uhr immer irgendwo reingetropft hat. Teilweise aufs Gesicht da ist man dann ein Stück zur Seite gerutscht oder auf den Schlafsack. Um 7 war uns das Ganze dann zu blöd und wir sind aufgestanden. Neben Regen war es noch richtig Kalt, dass selbst mein teurer Schlafsack an seine Wohlfühltemperaturgrenze gekommen ist. Naja im Regen dann Zelt abgebaut, klitsch nass ins Auto gelegt und weiter gefahren. Zum Erstaunen stand dann endlich ein Moose auf dem Weg. Ein dummes Moose ist vor uns her gerannt und nicht seitlich weg. So konnten wir dem Vieh bald 5 Minuten hinterher Fahren. Sind wir schneller Gefahren rennt das Moose schneller, wir langsamer dann Moose langsamer. Angehalten, hats Moose auch Angehalten. Ein lustiges Spiel. Für ein paar Unscharfe Bilder hats gereicht also haben wir Gas gegeben und das Moose Überfahren. Naja ok nicht überfahren nur so dicht Aufgefahren, dass es dann endlich mal zur Seite in den Wald gesprungen ist. Nach dem schlechten Wetter und Schlaf gings wie jeden Morgen aber diesmal ohne Morgendusche zum Hortons Tim, Bagels essen und Cafe trinken. Dann weiter in Richtung Kelowna wo wir einstimmig das Same Sun Hostel ansteuern wollten, Koste es was es wolle, wir wollten einfach nur ein warmes Zimmer und ein Bett + Dusche. Auf den Weg gabs noch einen riesen langen See 50 km lang zu Bestaunen, wo wir immer entlang gefahren sind ansonsten nichts. Nach Kelowna rein gings sofort ins Hostel und da auch gleich Unter die Dusche. Am Abend haben wir uns dann mit Informationen versorgt was hier so in Kelowna abgeht. An diesem Abend gabs in einem Pub Bier für 4 $ und das aller beste CHICKEN WING für 25 Cent. Super Sach dachten wir uns und sind gleich mit großen Hunger und noch größeren Durst um Sieben Uhr Abends dort eingerückt. Haben erstmal ein Bier geordert und 3 mal 10 Chickens Wings in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Wir hatten BBQ, Hot extra Mega Scharf und Knoblauch. Nach 2 Bier und 30 Wings hatten wir noch Hunger und wollten die anderen Sorten noch kosten also orderten wir noch mal 30 Chicken Wings. Diesmal Honig-irgendwas, Zitrone-Salzig und was komisches. Nach 60 Wings und 6 Bier waren wir dann bedient und sind zurück ins Hostel. Im Hostel haben wir dann den National Sport Nr. 2 auf einem Sandminiatur Curling Brett gespielt. Genau Curling dieses Spiel wo man mit so Steinen auf einer Eisfläche spielt oder in diesem Falle auf einer 2m Sand-Holz Bahn. Sehr lustigs Spiel muss ich sagen. Nach ner Weile wollte ein netter Japanese mitspeieln. Natürlich durfte er und wir haben ihn auch noch mal mit ins Pub genommen. Nach weiteren Bierchen und tollen Unterhaltungen mit dem Japanesen sind wir dann um 1 Uhr zurück ins Hostel gekommen und haben uns im warmen Zimmer ins tolle Bett zum schlafen gelegt. Nächster Morgen wieder eine Morgendusche und dann gings ab zum Hortons Tim gleich um die Ecke zum Cafe und Bagels fassen. Die letzte Etappe ging nun los. Kelowna nach Vancouver 360 km irgendwas. So fuhren wir los weiter durch die Rockies irgendwann hats angefangen zu Schneien. Super Sach dachten wir und denn wir hatten ja ein Snowbett im Auto. Aber leider nicht genug Schnee zum Boarden aber für leichten Bodenbelag von 1-2 mm hats ausgereicht. Beeindruckt vom septemberlichen Schnee in den Rocky´s ging die Fahrt weiter in Richtung Vancouver. Eher unspektakulär verlief die Fahrt wir wollten nur noch nach Vancouver. Irgendwann wars auch nicht mehr lang und wir hatten keine 50 km mehr zu Fahren. Unterwegs hab ich noch meine Schlafmöglichkeit kontaktiert die aber unerwartend Besuch hatte, so dass ich die erste Nacht ins Hostel musste eh ich dann bei guten Bekannten unter kam. Zum Donnerstag waren komischer Weise alle Hostels in Vancouver voll, so dass wir uns erstmal einen Platz suchen mussten. Am Ende haben wir einen gefunden und zwar das Same Sun Downtown für 25 $ die Nacht. Ein großes Hostel mit eigenem Pub. Im den Pub haben wir dann noch 3 Jugs Beer getrunken zum Abschied, weil Ich und die anderen Zwei Alex und Marc jetzt getrennte Wege gehen. Marc macht weiter bei seiner Weltreise und Alex geht noch bis Dezember Boarden. Also meine Tour von Toronto nach Vancouver mit den Jungs ist zu Ende. War ne super Sach wie die Bayern sagen würden und ich bin sehr Dankbar, dass Sie mich mit genommen haben. Nun bin ich gut in Vancouver „gelandet“ und als nächstes kommen erste Vancouvereindrücke also freut euch.

20.09.2006 Rocky Mountains

 

So von Edmonton ging es dann weiter nach Jasper. Der Jasper Nationalpark liegt an/in den Rocky´s. Also sind wir so gut wie in den Rocky´s drin. Die Fahrt dauert ca. 3-4 Stunden und wir haben uns auf dem Weg noch einiges Angeschaut.

In den Rocky´s gibts auch Bären wie den da. Den hab ich mittem im Wald getroffen und mal fix nen Foto gemacht. Naja nicht wirklich ich hab den Freund ausgestopft im Tourizentrum in Banff gesehen und ihn mal Fotografiert. Das ist das einzige Bild von einem Bär bis jetzt von mir. Wenigstens ist das Fell echt.

Jednefalls sind wir jetzt in den Rocky´s angekommen und endlich sind wir da, wo ich schon immer hin wollte. In den Rocky Mountians. Natur, Berge und Bären was will man mehr.

Es gibt neue Bilder in der Galerie und einen neuen Blog. (in der Galerie müsst ihr auf „““Seite 2″““ wechseln, damit ihr die neuen Alben seht ich denke Ihr schafft das aber)

Ich bin zwar jetzt schon 3 Tage in Vancouver bzw. bei Vancouver aber ich hatte noch keine Zeit alle Bilder und Berichte online zu stellen, bzw zu schreiben. Also freut euch jetzt alle 2-3 Tage auf einen neuen Bericht und noch viele neue interessante Bilder.

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Endlich in Japser und was kommt nun? Genau Berge die Rocky Mountians gehen los. Wir fahren so in Richtung Jasper National Park und langsam sehen wir etwas unscharf die Rocky´s. Nach 7 Wochen plattem Land gibt’s nun endlich das zu sehen, warum man nach Kanada kommt. Berge, Wälder, Bergflüsse und Johannisbären. Das Stimmungsbarometer im Auto stieg gleich um 2° Wahnsinn endlich sehen wir die Rocky´s. Mit dem Lonley Planet bewaffnet (dem Reiseführer für Kanada) fanden wir bis jetzt immer die besten Stellen von Kanada und auch diesmal meinte der Lonley hey fahrt mal da und da hin da gibt’s nämlich was zu sehen. Also sind wir irgendwann mal auf dem Highway Abgebogen und wollten zu nem Aussichtspunkt fahren. Keine Ahnung ob wir falsch gefahren sind jedenfalls gings auf nen Berg hoch, wo man eigentlich ohne 4×4 Jeep nicht rauf kommt. Aber der treue Dodge Caravan hat sich mit seiner 3 L V6 Maschine und Automatikgetriebe irgendwie die Schlammpiste den Berg hoch gekämpft. Als Lohn für die Mühen und „Risiken“ gab es eine richtig tolle Aussicht über den National Park Jasper und die Rocky´s. Nachdem wir dann genug hatten sind wir weiter gefahren. Geleitet von unseren Parkfrüher haben wir dann einen Campingplatz angesteuert. Unterwegs natürlich Mitten durch die Rocky´s und vorbei an Bergflüssen und Seen. Am Nachmittag waren wir dann irgendwann am Campground. Das Campen wird wieder teurer 31 $ irgendwas mit „all you can burn“ Option. All you can burn ist, wenn man sich kostenlos oder im Preis inbegriffen soviel Feuerholz nehmen kann wie man will. Vorher mussten wir ja immer illegal Sammeln gehen oder uns halt für 5 $ nasses Feuerholz kaufen. Diesmal war alles anders. All you can burn heisst das und ich finds super. Wir haben jede Ecke des Dodge voll gepackt damit wir heut ordentlich burnen konnten. Am Campgroundeingang gab’s noch ne lapidare Warnung vor aktiven Bären und gefährlichen Moose´n aber so was nehmen wir ja schon lang nicht mehr wahr, da wir bis jetzt nach den ganzen Warnungen keinen Bären oder Ähnliches zu Gesicht bekommen haben. Der Campground war mal voll im Wald drin sehr fein, hinter dem Zelt ein kleiner Bach und gleich 10m weiter Anzeichen von Tieren. Irgendwer hat uns erzählt das im April jemand auf diesem Campground vom Bären angefallen wurde. Anhand dieser Informationen war uns ein wenig lala. Jedenfalls haben wir das Zelt aufgebaut das Feuer angeburned und dann lustig Spagetti gekocht in unserem mega Kochtopf. Durch das all you can burn brauchten wir am Feuer nicht sparen und haben ein richtiges „Freudenfeuer“ entzündet. Den Abend haben wir dann mit UNO Spielen noch etwas in die Länge gezogen und irgendwann wurde es dann auch mal kalt und richtig Dunkel. Die Bärenwarnung war uns noch im Hinterkopf so dass wir ein klein wenig Beunruhigt waren. Von Angst soll keine Rede sein aber Beunruhigt. Naja jedenfalls irgendwann war die Zeit ins Zelt zu gehen. Nachts haben wir dann mal einen Bären gehört. Super dachten wir uns. Ab da hat sich nur keiner mehr getraut aus dem Zelt raus zu gehen um seine Bedürfnisse zu erledigen, die man nach 3-4 Bierchen immer mal bekommt. Am nächsten Morgen sind wir alle gut aufgewacht haben relativ gut geschlafen und vom Bären war weit und breit nichts zu sehen. Also Zeit für ein Frühstück mit Erdnußbutter und Weißbrot. Die tägliche Morgen Dusche und dann ging´s auch schon bald wieder weiter durch die Rocky´s. Die nächsten Tage werden wir nichts außer Berge und noch mehr Berge zu Gesicht bekommen manche sogar in 180 ° Ansicht weil wir halb drum rum fahren werden. Überall wo´s was zu sehen gab haben wir Angehalten und uns Umgeschaut. Wir haben einen Wasserfall gesehen der sich in 100000000000000000enden Jahren durch die Felswand gefressen hat und wir haben sonst was gesehen. Irgendwann waren wir damm am Colombia Icefield. Einen Gletscher aus dem die Kanadier einen wahren Besuchermagneten gemacht haben. Für uns relativ unspektakulär für die anderen hunderten Touris das absolute Highlight des Tages. So toll sah der Gletscher nicht aus und er taut auch immer weiter ab. Dreckig war er und richtig weit drauf durfte man auch nicht laufen also nicht wirklich spektakulär. Es war einzig richtig Kalt wenn man drauf stand und keine wirklich warmen Klamotten mit hatte. Nach der Gletscherbegehung sind wir gleich gegenüber ins Gletschertouri Zentrum was Essen gegangen. Ein Putin wurde uns empfohlen weils angeblich gut und billig sein sollte. Also haben wir uns das mal Bestellt. Was ist ein Putin? Nix besonders und überhaupt nicht weiter zu empfehlen. Pommes mit komischer Soße mit Käse überbacken. Viel zu wenig und viel zu bähhhhhhhhhhh und matschig. Die Soße nicht wirklich toll und von dem Käse wollen wir gar nicht erst sprechen. Also für 4 $ irgendwas kein kulinarischer Leckerbissen da hätte man vielleicht lieber 12 $ oder mehr in etwas anderes investieren sollen. Mehr oder weniger schlecht Gegessen sind wir dann weiter auf unserer Tour. Wir hatten schon das nächste Ziel vor Augen wieder einen Campground irgendwo in den Rocky´s. Die Nächte werden jetzt spürbar kälter. Die Temperaturen sind Tagsüber so um die 18-23 ° und Nachts unter 14-12 ° aber zum Glück habe ich ja vorher richtig viel Geld in einen Haglöfs Schlafsack investiert der eine Wohlfühltemperatur von -3 °C haben soll und bis jetzt war mir nie kalt aber den Anderen. Unterwegs haben wir auch mitbekommen, wieso es in Kanada so wenig Arbeitslose gibt. Weil an Straßenbaustellen keine Ampeln stehen sondern Schildermännchen. Also Leute die nen Stopschild in der Hand halten und ein Funkgerät und dann den Verkehr regeln. Das größte ist noch die sollen angeblich richtig gut Verdienen irgendwas um die 18-20$/h war im Gespräch, davon könnte man in Deutschland 4 Jahre eine Bauampel mieten. Vorbei an mehreren Bergseen und anderen sehenswerten Naturschauspielen ging es weiter in Richtung nächsten Campground. Es ging nach Banff. Unterwegs waren wir noch an zwei Bergseen die richtig cool aussahen. Am besten Ihr schaut euch mal die Bilder an. In Banff wollten wir erst ins Hostel gehen, weil wir zwischendurch im Radio was von 3 °C am Tag und 1 °C in der Nacht gehört haben. Also sind wir zum HI Hostel nach Banff aber die hatten Preisvorstellungen die nimmer normal waren 35$ für nen Dorm Room. Für den Preis kann ich ja schon fast ins Motel gehen. Naja wir haben dann kurzer Hand entschlossen no risk noch fun also ab auf den Campground für 20 $ für ein Zelt. Zum Erstaunen gab es wieder all you can burn Holz. Super Geschichte. Noch schnell aus dem Beerstore ne 24er Palette Bier gekauft was angeblich aus Gletscherwasser Gebraut ist. Der Abend wurde wieder mit Lagerfeuer, UNO Spielen und Bierchen trinken verbracht. Kalt wurde es auch richtig aber ich hab ja nicht umsonst mir für 200 Euro nen Schlafsack gekauft also hatte ich Nichts zu befürchten. Auch hier gab es wieder Bärenwarnungen der Campground war Mitten im Wald und dazu kommt noch wir waren so ziemlich die Einzigen auf dem Platz. Nur noch 3-4 Andere der Rest der 100 Plätze war leer. Der Campground-Assi war natürlich so Schlau und hat alle schön weit auseinander platziert, so dass man sich schon ein wenig Allein vor kam. Ohne Angst vor dem Bären sind wir dann zum Schlafen gegangen. Gut am nächsten Morgen aufgestanden wieder Erdnussbutter Weißbrot gefrühstückt und die obligatorische Campingdusche am Morgen und bis jetzt waren die Duschen immer zu gebrauchen. Wir haben uns dann noch die Stadt Banff angeschaut und ich hab die Möglichkeit doch gleich genutzt und mir in nem Snowboardladen noch was Warmes von Volcom gekauft, weil ich nichts mit habe und mir langsam aber Sicher auch Kalt wird am Tage. Raus aus Banff gings dann noch mal nach Canmore da haben wir nach Jobs geschaut und dann weiter durch die Rocky´s aber mehr dazu im nächsten Blog.