20.08.2008 Heli Biking


HeliBiking in Golden am Mt. 7. Viel verruecktere sachen gibt es hier nicht zu machen. Ein wenig haben wir schon ueberlegen muessen, ob wir gut genug fahren koennen um den berg heil runter zu kommen. Am ende war unsure entscheidung 10 stunden nach Golden zu fahrer aber RICHTIG. Vor meiner ersten urlaubswoche sind wir nach Golden gefahren, was kurz vor Banff liegt. Ca. 10 Stunden fahrt. Wir sind ueber nacht gefahren und gegen 6 uhr morgens in Golden angekommen. Super wetter, eine anstrengende fahrt und das erste was wir gemacht haben, ist erstmal ins motel und schlafen. Gegen 1 pm sind wir dann aufgestanden und haben uns abflugbereit gemacht, denn 3. Pm sollte der Helicopter starten. Ab zum Heli, kurz mit Scott unserem Guide die tour durchgegangen, der pilot hat noch kurz eine einweisung gegeben und hoch gings. Der flug hoch auf den Mt. 7 dauert nur ca. 10 minuten. 5 mal musste der Heli hoch, bis wir uns unsure bikes oben waren. So ne stunde Helicopter kostet 1100 $ falls mal jemand lust hat 😀 Oben angekommen, bzw. Auf dem flug hoch wurde uns schon klar oder erst klar. Dass hier wird voellig verrueckt und gefaherlich. Am gipfel angekommen sind wir mit unseren bikes noch ca. 300 meter hoeher gehiked um auch sagen zu koennen, von gangz ganz ganz oben los gefahren zu sein. Steil ohne ende wir brauchten erstmal eine zeit bis wir genug mut bzw. Genug redbull getrunken haben um da wirklich runter zu fahren. Der untergrund war einfach nur ein gebroeckel aus losen gestein. Bremsen zwecklos also einfach versuchen irgendwie da runter tu rutschen/ fahren. Das erste stueck war wohl das haerteste aber es kamen auch noch ein paar stuecke, wo steil bald garkein ausdruck mehr ist. Zwischen richtig boese steilen stuecken und flachen einfach nur lang-heiz- stuecken haben wir ca. 4 stunden bis runter debauch, weil wir uns zeit gelassen haben und 3504 bilder geschossen haben. Wieder eine lifetime experience nach Heliskiing. Ich muss schon sagen, Helibiking war und ist wohl das verrueckteste was es gibt. Mit genug mut und etwas glueck und verstand kommt man doch ganz gut den berg runter. Am naechsten tag sind wir dann um 5 am aufgestanden noch vor dem sonnenaufgang um noch einmal am mt.7 zu fahren, die haelfte vom berg, wo man mit nem auto hoch fahren kann. Auch genannt der Psychosis Racetrack. Dazu gibts nur verrueckt, geisteskrank und einfach nur wahnsinn zu sagen. Eine rennstrecke die so steil ist wie eine 89 grad steilwand.Irgendwie sind wir auch da runter gekommen und haben es ueberlebt und unseren spass dort gehabt. Die trails am Mt. 7 sind super . Den rest lichen sonntag sind wir dann noch im Kicking Horse Bikepark gefahren und sind nachmittags zurueck 10 stunden nach Vancouver. Irgendwann um 1 uhr morgens waren wir auch wieder in Vancouver. 2,5 Tage, 1600 km, 300$ sprit, 1100$ fuer den Helicopter,14h fahrt und das alles fuer 10 Stunden fahrradfahren. Wer her kein freak ist, kann sich seinen kommentar verkneifen. Man muss dort gewesen sein, um zu verstehen was da wirklich abgeht in Golden.

Mal schauen ob ich noch einmal dazu komme Helibiking am Mt. 7 es war naemlich richtig richtig geil.

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19.08.2008 Kanu

Eine woche kanufahren in Powell River. Da ich ja genug umlaut hatte diesen sommer, habe ich mir ueberlegt mal nach Powell River kanuen zu gehen, bevor es in die USA geht. Der Chris und ich sind dann Sonntagnachmittag nach Powell River gefahren. Um dort hin zu kommen, muss man die Ferry nach , bzw richtung Vancouver Island nehmen und dann gehts wieder an die west coast von Canada. Ueber Squamish auf einer strasse hinfahren geht nicht, weil keine strasse dort hin geht also bleibt einem nur die faehre. In Powell River wohnen angeblich 25.000 leute. Wir haben uns dann sonntagabend das noch ein bisschen angeschaut, haben in einem Hostel dort geschlafen und uns noch bei einen Mexicaner mit Coronas und gutem essen auf eine woche wildernis eingestimmt. Montagmorgen gings los, fix zu dem fleshier gefahren unser kanu geschnapps und uns zum start punk fahren lassen. Das wetter war gut, sonnig und richtig schoen warm. Am ersten Tag sind wir dann gleich voll gas gefahren und haben 2 lakes auf einmal bepaddelt um ein wenig zeit rauszufahren. Gegen abend hat es dann leider angefangen leicht zu regnen, wir sind dann gegen 8 pm auf dem campingplatz den wir erreichen wollten auch gut angekommen. Haben noch was gegessen und sind dann nach den ersten Km. erschoepft ins zelt gekrochen. Am Dienstag hatte es dann geregnet wir bloede, so dass wir an dem tag nicht ins kanu gestiegen sind, sondern einen ruhetag eingelegt haben. Am mittwoch ging es dann weiter, nachdem wir uns einen ganzen tag auf dem campingplatz gelangweilt haben. Am mittwoch hatten wir dann wieder eine ordentliche strecke vor uns mit 5 km kanu tragen, was sehr anstrengend ist, wenn man damit durch den regenwald laufen muss. 2 mal die strecke, da man erst die rucksaecke traegt und dann das kanu. Insgesamt sind wir wohl 3h gepaddelt und 6h durch den urwald berg auf und berg ab gelaufen. Dafuer hatten wir aber mittwochabend dann noch ein paar sonnenstrahlen basewomen und den besten campingplatz der welt gefunden. Campingplatz kann man das eigenltich nicht nennen, wo man campen kann da steht einfach eine bank und ein wald wc vielleicht noch eine feuerstelle. Wir waren so schlau und haben uns vor abfahrt noch ein paar dosen bier besorgt, so dass wir jeden abend ein feierabendbier auch, canoe beer genannt trinken konnten. Am Donne stag hatten wir dann die wohl laengste strecke vor uns. Den Powell Lake ca. 25 km lang, wir haben den fast an einem tag bepaddelt. 3 km haben wir uns dann fuer freitag noch aufgehoben. Das wetter war leichter regen, mal kein regen, mal ein wenig sonne aber im ganzen einfach nur schlechtes wetter. Donnerstagabend haben wir dann alle unsure essensreserven aufgebraucht und hatten noch ein wenig unterhaltung von einem rettungshubschrauber der Coastguard. Freitagmorgen sind wir dann die rest lichen 3 km zu unserem zielpunkt gefahren, wo man uns dann abgeholt hat und zurueck zu unseren auto gebracht hat. Alles in allen war die tour auch bei Schechter wetter super. Die eindruecke, die landschaft und alles was man so gesehen hat, ist einmalig und beeindrueckend. Auf so einer tour ist mehr manchmal weniger also war das motto gewicht sparen. Nagut bier war nicht wirklich lebensnotwendig aber auf die 4-5 kg haben wir uns dann auch noch eingelassen. Unsere Rucksaecke waren schwer wie sau aber wir sind ja auch baerenstark 😀 Zu essen gab es dosenessen und Spagetti und div. 5 minuten nudel-gerichte. Unser trinkwasser haben wir uns mit einem wasserfilter aus den lake’s oder fluessen besorgt und gekocht haben wir uber meinen alles-Brenner camping kocher. Eine mega dose Baerspry auch pfefferspry genannt fuer oder gegen den baer.(bear) Wir haben keinen bear gesehen aber ein paar spuren. Erschoepft sind wir dann freitag im regen zurueck nach Vancouver gefahren. Ja das war eine woche Canoeing in Canada. B.C.