22.02.2007 Whistler

Da will ich mich doch auch mal wieder mit einen Blog melden. Ich hab´s ein wenig verpasst, vielleicht war es auch die Unlust naja jedenfalls kommt jetzt der Whistler Blog vom letzten Wochenenden. Ich war mal wieder in Whistler unterwegs, wie eigentlich jedes Wochenende seit Mitte Dezember. Ich war nur einen Tag oben, weil es anders nicht gepasst hat. In Langley hat es Dienstag und Mittwoch mal nicht geregnet, obwohl Regen gemeldet war, dafür kommt aber für Mittwochnacht bzw. Donnerstag etwas Schnee ins Fraservalley. Kommendes Wochenende geht es wieder nach Whistler, wie eigentlich jedes Wochenende 😀 Auf Arbeit haben wir grad relativ viel zu tun und da ist noch mehr Arbeit in Anmarsch, so richtig zwecks Urlaub konnte ich mich noch nicht erkundigen mal schauen ob ich dass bis zum Wochenende hinbekomme.  Von Whistler hab ich auch ein paar neue Bilder in die Galerie gestellt. In Whistler war ich eigentlich immer Abseits der Pisten am Boarden, deshalb mal ein paar Bilder die man noch nicht kennen sollte.

Ich wollte mal wieder nach Whistler und da war ich auch. Ich musste mich nur um eine andere Mitfahrgelegenheit kümmern, da der Alex an dem Wochenende keine Zeit hatte. Aber wozu gibt’s Internet und Craigslist, da wird man auf jeden Fall fündig, egal wonach man sucht. Rideshares, Autos, Wohnungen, Shared Rooms  was auch immer. Donnerstag, war dann klar, dass mich ein Engländer mit nimmt, hoch nach Whistler und auch wieder Zurück. Also Freitagabend nach der Arbeit wieder nach Downtown rein getingelt und beim Alex im Apartment gepennt. Wir sind Freitag noch ein wenig durch Vancouver gezogen. So richtig weiß ich immer noch nicht, ob man in Kanada 0,0% Alkohol im Blut haben sollte oder nicht. In Deutschland sind’s 0,3%, was etwa 2-3 Bierchen ausmacht bzw. mit ner Zauberleber kann man auch nach 2-3 Bierchen und Martinis noch 0,0% Pusten. Nächsten Morgen ging es dann im Express nach Whistler. Pünktlich 6:00 a.m. losgefahren Vancouver Georgia W und Burrad und 8:00 a.m., mit nem Hurton Tim Stopp, pünktlich vor dem Lift Opening auf dem Parkplatz eingelaufen. Stephen heißt der gute Engel-Länder und fährt einen ganz ganz ganz neuen Honda Civic Hybrid. Honda ist ja ganz ok, nur find ich und der Stephen jetzt auch das Hybrid voll fürn Arsch. Die Technik is wohl 200 kg schwerer und spart am Ende vielleicht 0,5L bis garnix, da Hondas bekanntlich gern bei 3000-4000 U/Mins rumtingeln. Da lob ich mir doch lieber nen großen V6 Motor mit 300 PS und verbrauche was er wolle 😀 Wetter in Whistler war ganz angenehm. Aufm Gipfel -5°C und im Village +2 °C. Demzufolge war ca. ab 800m der Schnee erst gut, weiter unten war es nass. Als erstes gings zum Blackcomb Mountain dort hoch zum 7th Heaven und dort erstmal paar nette, schnelle, unberührte Powder und Groomed Runs runter- geboarded. Danach ging es zum Blackcomb Bowl, was man nach ca. 10 Minuten Hiken erreicht, dafür hat man dann 10,5 km Powder vom feinsten und nur die harten Fahren da. Was ist ein Bowl? Keine Ahnung wie ich das erklären soll, das ist nen Tal zwischen 2 Bergen 😀 und zwischen den zwei Bergen da fährt man halt da lang 😀 Danach bin ich nach nem kleinen Snack im Village zum Whistler Mountain geswitched um dort nen „Monster-Ritt“ zu veranstalten. Mit bisschen Hiking 40 Minuten oder so kommt man auf den linken Peak vom Whistler Mountian an. 700 acres (fragt mich nicht wie viel m² ein acre ist) Naja nen toller Spaziergang bei Schneesturm dort hoch, was sehr sehr Anstrengend sein kann. Irgendwann bin auch ich da Oben angekommen, mit mir waren nur noch ein paar wenige Mutige oder Abenteuerlustige unterwegs. Ich hab mir vorher schon mal von Weitem angeschaut, wo ich Starten wollte, nur schaut dass komplett anders aus, wenn man auf dem Peak steht und man hat keine Ahnung woran man sich Orientieren soll, zumal noch ein netter Sturm stürmte. Den ersten vermeidlichen Punkt hab ich mir angeschaut, nur kurz, weil ich genau auf einem Cliff gestanden habe und beim Runterschauen es erstmal 5m oder mehr in die Tiefe ging. Also nen anderen Punkt gesucht zum Starten nach 3-4 Versuchen hab ich dann was Geeignetes gefunden, was aber auch nicht ganz ohne war. (Hierzu mal in die Galerie schauen irgendwo ziemlich am Ende vom Album sind paar Bilder vom Peak man sieht da paar Leute Oben stehen und Ängstlich runter schauen, genau DA bin ich gestartet ) Wie stellt man sich das jetzt vor? Man sitz/ Steht da oben auf dem Peak auf einer Schneekante schau schön runter und es geht erstmal 2-3m 90° steil runter, eh irgendwann mal bisschen Hang zu erkennen ist, wo dann schätzungsweiße die „tripple Black Diamond“ Abfahrt startet. (auf den Bildern ist nicht wirklich zu erkennen, wie Steil es da runter geht, aber ich kann euch sagen, dass is verdammt STEIL aber auch verdammt GEIL im Pulverschnee da runter zu „Brettern“.)  So richtig hab ich mir wohl nicht Überlegt, was ich da vor hatte, erstmal bisschen Gewartet, bis noch ein paar andere Verrückte kamen, nach nem kurzen Smalltalk, wer denn als Erstes dort runter macht, ging’s dann auch irgendwie mit Herzklopfen und Puls auf keine Ahnung wie viel da runter. Vorher noch fix ne Dose Redbull ge-ext, soll ja bekanntlich Flügel verleihen, welche man bei der Abfahrt durchaus gebrauchen könnte. Als Zweiter hab ichs dann gewagt die Anderen dann nach Mir/Uns. Wie ist das? Man steht mit seinem Board und zitternden Beinen da auf der Kante, schaut sich dass noch mal genau an, was man vorhat und springt dann einfach „Blind“ in die Tiefe. Uhh nach 1-2 Sekunden kommt dann der Touchdown im Pulverschnee, der da zum Glück reichlich liegt und dann geht’s einfach nur wahnsinnig steil da runter. Die ganze Anstrengung und die ganze Aufregung ist am Ende für 2 Minuten hardcore Flute-Bowl Boarding. Auf jedenfall lohnt sich dass Ganze. Adrenalin hat man auf jedem Fall genug, dass ist einfach nur „wahhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh ist das geil“. Unten gut und Heil angekommen, wars dass dann auch. Noch 40 Minuten runter ins Village gefahren. Fix noch ne Postkarte und ne neues Basecap gekauft, dann gings auch schon zum Auto und wieder zurück nach Vancouver. Sonntag war dann nichts los, außer Wäsch wäschen, Leute Anrufen, Einkaufen gehen und Ausruhen + Ausschlafen. Arbeitswoche ging auch ganz gut wieder los. Mittwoch hatten wir nen monatliches Meeting, wo unser Boss so sagt, was in dem nächsten Montat(en) so ansteht. Jedenfalls bekommen wir in den nächsten Wochen einen Cleanroom (das ist ein Raum, in dem die Luft 16 mal pro Stunde umgewälzt, Gefiltert wird. Der Standart ist 1000 keine Ahnung was das steht, ich denke mal 1000 Staubparktikel in einem m³ Luft? Jedenfalls wäre Standart 1 für Cleanrooms in der Weltraumindustrie und Atomwas auch immer. Standart 100 ist für die Optische Industrie für Fotoobjektive bla bla bla und wir mit Standart 1000 sind immer noch gut genug für Krankenhaus 😀 Der Grund für den Cleanroom ist, da kommt nen Auftrag für medizinische Teile, die wir produzieren müssen. Ich muss die nicht Produzieren, aber ich werde wohl mit aller Voraussicht, mit meinem Kollegen mal wieder ein Werkzeug mit dem Prädikat „made in Germany“ bauen. Hab ich erwähnt, dass wir letztens ein Sonderlob bekommen haben? 😀 Mein Kollege und ich haben in 3 Monaten 7 Werkzeuge gebaut (was mal eben Rekordverdächtig ist) Die wollen mich hier gar nicht mehr gehen lassen, nicht dass die mich am Ende meines Aufenthaltes im Toolroom einsperren um mich in der Firma zu behalten.

11.02.2007 Mt. Baker

 

Steig ei Steig ei wir Fahrn in de USA, wo alles so schön billig ist da kaufen wir heut ei. Könnten man sagen. In Langley ist man kein Randtschech sondern nen Randkanadier. Ca 15 km bis zur Grenze, dann ist man in den Staaten. Auf Grund des nichtvorhandenen Neuschnees in Whistler, sind wir mal zum Mt. Baker in die Staaten gefahren. Genau wie beim Czech kann man hier in den Staaten: billig Tanken 0,47 Euro /Liter Shell V Power, günstig Snowboarden und billig Einkaufen. Die Randkanadier fahren alle zum Volltanken und teilweise Einkaufen in die Staaten also lebt der Tanktourismus, wie bei uns „Randtschechen“, auch in Kanada/USA. Gut 2 Stunden, wie nach Whistler, fährt man auch zum Mt Baker. Genaue Höhe vom Berg kann ich euch nicht sagen aber auf jeden Fall lohnt sich da ein Besuch. Es gibt ein paar neue Bilder in der Galerie und einen Winterspass USA Blog.

Am Samstagmorgen sind wir schön in Richtung US Boarder gefahren. Ist nicht wirklich weit von Vancouver Downtown oder Langley. An der Grenze gab´s erstmal das volle Programm für alle Einreisenden in die Staaten. So ne Grenze muss man sich schon mal anschauen. Man Fährt da schön durch irgendwelche speziellen Detektoren durch, die wohl jegliche Art von Sprengstoff und was auch immer Aufspüren, dann gibt’s nen Foto vom Auto von Vorn und Hinten. Danach geht’s weiter zum „Grenzer“ der einen dann Haufen dumme Fragen stellt. Wir ist ihr Status in den USA, was Arbeiten sie, bla bla bla. Danach darf man sein Auto Abstellen rein ins Immigration Office und sich sein Visitor Visa abholen. Nach 20 Minuten Warten, hatte ich dann auch mein Visa für die USA, was nun die nächsten 90 Tage gültig ist. Auf der US Seite muss man dann erstmal umdenken. In Kanada haben die das metrische System km und km/h in den USA gibt’s dann mph und miles. Auf den Highway darf man dann zwischen 70 und 60 Mph fahren, was wohl knapp 100-110 km/h entspricht. Ganz lustig wird’s dann, wenn der gute Benz die Geschwindigkeitsanzeige in km/h hat und die mph Einteilung nur 10er Sprünge macht. Fahr mal 35 mph exakt. In den USA gibt’s mehr Polizei als Einwohner könnte man meinen und die stehen mit ihrer Laserpistole echt an jeder Ecke, von daher ist es ratsam nicht schneller als erlaubt zu fahren, da die einen schon mit 1-2 Mph mehr aufm Tacho rausziehen. Der beste Spruch den man dort in der Grenzregion loslassen könnte ist : „Hey mein RV ist größer als dein Haus“ Die Leute wohnen da echt wie beim Czech. Sieht auch irgendwie aus wie beim Czech. Jeder hat ein kleines Trailerhaus und im Vorgarten stehen 3 Schrottautos und am Rand irgend ein alter Jeep. Tolle Einkaufszentren oder kleine Läden gibt’s auch an jeder Ecke. Naja gut eine Stunde braucht man dann ab der Grenze bis zum Mt. Baker. Vom Flachen geht’s dann von 0 auf 100 in 30 Milen. Voll durch den Wald gings immer die Straße nach Hwy. 542 zum Mt. Baker. Verfahren kann man sich auch nicht, weil die Straße nur zum Mt. Baker führt. Serpentinen  hoch und runter und irgendwann ist man dann auf nem mega Parkplatz beim Mt. Baker. Was man dann sieht ist traumhaft. Die haben dort auf den Gipfel mal eben geschätzte 10m unberührten Pulverschnee liegen. Kurz erkundigt wie man am besten doch Hoch kommt gings dann auch gleich rauf auf den Gipfel. Vom letzten Lift aus muss man zwar noch ca. 30 Minuten bis zum Gipfel hoch hiken aber danach gibt’s HeliSkiing Bedingungen. Unberührter Pulverschnee und nur die ganz harten Skier und Boarder wandern da 30 Minuten im Tiefschnee zum Gipfel hoch. Die Wetterbedingungen waren Sonnenschein und +5°C nur im Oberen Bereich hatte man so -1°C und da war der Schnee auch am besten. Weiter unten war schon kräftig Tauwetter und nasser Schnee.8 Sessellifte haben die dort, 2 Berge und nur Schwarze und Blaue Pisten. Nicht schlecht, wir sind am ganzen Berg rum gefahren um die besten Pisten zu finden. Wir haben reichlich Pulverschnee abbekommen ansonsten paar nette schnelle Runs auf den Groomed Runs runter zur Base. Den ganzen Tag also am Rumboarden gewesen. Die Bedingungen am Mt. Baker, waren definitiv besser als in Whistler und mit 40 US $ war der Winterspass auch ganz gut im Preis. Auf den Weg nach Hause, haben wir dann noch für 29 Euro den benz vollgetankt 55 Liter  und das beste wer mehr als 10 Galonen tankt bekommt noch nen free Skipass für alle Berge in north America. Also haben wir jetzt einen Freepass für Whistler und der gute Alex wird jetzt öfters Tanken fahren, so dass wir in Whistler die meiste zeit for Free Boarden können. Ich war dann relativ zeitig wieder in Langley. Jims Eltern und Bruder sind dieses Wochenende da. Nach Hause gekommen gab´s erstmal ne Einladung zum Dinner, brauchte ich schon mal nix Kochen. Rippchen, BBQ Chicken, Backkartoffeln, Reis, Eistorte und noch mehr Sachen die gut schmecken. Samstagabend sind dann Karen, Jim + Bruder und ich dann noch im Mustangs gewesen ner Countrybar hier in Langley. Die Hütte war ordentlich voll und die Musik nicht zu schlecht. Der Alkohol wie immer teuer, so dass ich da Morgens um 3 Uhr mit 250$ weniger raus bin. Ich hab aber nicht 250$ allein vertrunken. Wir haben da irgendwie so 70 Schnäpse getrunken, der Spass hat schon irgendwie 210$ gekostet. Wir haben uns immer gegenseitig Eingeladen und zu viele andere Leute mit eingeladen. War nen ganz netter Abend. Am nächsten Morgen gabs dann lecker Frühstück Bratkartoffeln, Ei und Bacon. Ich brauch mich hier um nix kümmern, das Leben kann richtig schön sein. Snowboarden, Party machen, dass ist das Einzige worum ich mich kümmern muss. Dieses Wochenende war eigentlich nicht zu teuer. Freitagabend hab ich garnix bezahlen müssen und trotzdem nen netten Abend in Downtown verbracht, 40 $ fürs Snowboarden. Wenn ich in Whistler unterwegs bin brauch ich auch immer irgendwie 300 $, keine Ahnung wieso aber inkl. Liftticket kostet mich der Trip von Fr. bis Sonntag immer irgendwie 300$ naja was muss das muss. Hoffen wir mal, dass der Schneemann diese Woche reichlich Schnee in Whistler bringt, so dass es nächste Woche wieder nach Whistler geht und am 24. Februar geht’s (wenn bis dahin 1-2m Neuschnee gefallen sind) zum Heli Boarding höchstwahrscheinlich chartern Chris und seine Ex Pro Snowboarder Kollegen einen Heli und ich flieg da mit und das allerbeste ist, dass da nur Pros Boarden und keine reichen Touris die kein Plan haben.

05.02.2007 Skidoo2

 

Heute hab ich mal die Zeit gefunden, meine Seite wieder ein wenig  Aktuell zu halten. Vom letzten Wochenende gibts jetzt noch einen kleinen Blog über das Skidoo Fahren in Whistler und was ich sonst noch so letztes Wochenende gemacht habe. In der Galerie gibts passend dazu noch ein paar neue Bilder.

Ansonsten ist wieder eine Woche Arbeit rum und wieder ein netter Gehaltsschein eingetroffen. Dieses Wochenende sind die Wetterbedingungen nur auf den ersten Blick gut. Es gibt Sonnenschein und Temperaturen so um 0 oder über 0. Problem ist bei dem Wetter ohne Neuschnee findet man a) keinen Pulverschnee mehr und b) Vereist der Schnee zu schnell und Boarden macht da nach 3 Stunden kein Spass mehr. Also hab ich mir dieses Wochenende einen Whistler Trip gespart und bin zu Haus geblieben. Dafür wird dann nächstes Wochenende hoffentlich mit reichlich Neuschnee wieder „Angegriffen“ Cat Skiing, Heli Skiing und nette Partys stehen für die kommenden Wochenenden auf meinem Programmzettel.

So mit etwas Verspätung kommt nun der Winterspass- Skidoo Trip Blog. Irgendwie hatte ich die Woche keine Zeit oder besser gesagt keine Lust was zu schreiben. War jeden Tag mit Harley am Spielen und so gut wie nicht am PC. Naja jedenfalls um noch Mal mein letztes Whistler Abenteuer aufzufassen ich war 12 Runs Snowboarden und 3 Stunden mit dem Skidoo im Backcountry von Whistler rumheizen. Bevor es aber nach Whistler ging, war ich Freitagabend noch in Vancouver unterwegs mit paar Leute in nem netten Pub oder schon eher nen kleiner Club. Lustige Martinidrinks und die besten french fries in Vancouver. Nach 3 Bier und 2 Martinidrinks später sind wir noch ein bisschen durch Vancouver gelaufen und haben uns mal Vancouver bei Nacht angeschaut. Samstagmorgen gings dann wieder wie so oft 6 Uhr Morgens auf nach Whistler fix noch nen Stop Over beim Hurton´s Tim und dann lief der Benz vom Alex seine 120 km/h (90 km/h Erlaubt) auf dem Highway 99 Richtung Whistler. Wegen 2 Stunden Snowboarden einen Daypass zu opfern für 70 $ ist dumm deshalb hab ich mir überlegen müssen, wie ich denn für lau auf den berg rauf komme. Irgendwie nach bisschen Gelaber zum Liftpersonal hab ichs dann auch hinbekommen meinen Daypass für´s nächste Mal zu sparen. Die Wetterbedingungen waren mal wieder bestens 0°C und Sonnenschein und weiteste Weitsicht. Kein Schneefall seit 5 Tagen also keine Chance Powder zu sehen. Also hab ich mich entschlossen paar nette fast Runs den Blackcomb Mountain runter zu fahren. 12 Runs hab ich geschafft, danach musste ich ins Village zum Snowmobilveranstalter mich einschreiben und Geld aufm Tisch legen. Aber wozu hat man denn ne TD Green Visa Card. Ich hatte noch ein bisschen Zeit die ich mit Shoppen im Village genutzt habe. Man könnte denken in Whistler ist alles teurer als in nem Laden in Vancouver? Aber genau anders rum in Vancouver is das meiste Zeug teurer also kann man sich durchaus mit netten günstigen Sachen, die am Ende aber immer noch sau Teuer sind in Whistler eindecken. Um zu der Base zu kommen fährt man mit einem Shuttle Bus erstmal 15 Minuten ins Nirgendwo. Angekommen gabs eigenltich nur Fix eine Einführung wie die Skidoos funktionieren und dann gings auch schon los. Eigentlich hat der gute Mann nur erzählt wo das Gas ist, dass man auch Bremsen könnte, wenn man will und man paar Meter Abstand halten soll. Der Tourguide hats erst ein bisschen ruhiger angehen lassen aber nach 15 Minuten wo dann klar war, dass ich der Schnellste im Feld bin und noch paar andere meinte er: Okey wir heizen vorne weg warten an allen Weggabelungen oder besonderen Punkten alle anderen fahren halt so schnell wie sie sich´s zutrauen. Am Anfang noch ein wenig ausgetestet, wie sich der Skidoo so verhält aber nach ca. 30 Minuten gings super. Wenn nen kleiner Hügel in sicht war oder Ähnliches immer schön draufhalten und kurz vorm Jump noch Mal Vollgas geben damit man auch gut weg kommt. Feines Gefühl mit nem 200 Kg Skidoo durch die Luft zu Springen. Lehnt man sich zur Seite, Dreht sich der Skidoo zur Seite also immer schön Mittig Sitzen. Im Stehen Fahren ist auch ganz toll, vor allem, wenn man  auf unwegsamem Gelände fährt, da wird man nicht so durchgeschüttelt. Auf der Tour haben wir auch u.a. die Baustelle für die Langlauf Loipen gesehen, den Schießstand und ganz großes Kino, was aber gar nicht so groß war, die Skisprung Arena. Alles ganz nett nur wenn man sich überlegt, dass man 15 Minuten mit dem Auto und ca. 10 Minuten mit dem Skidoo gefahren ist um dort hinzukommen, frag ich mich wie ich 2010 zu den Spielen da hinkommen soll. Im Prinzip wird das irgendwo im Nirgendwo gebaut. Da sind nur Bäume und Nichts. Keine Wege oder Straßen und weit und Breit nichts zu sehen. Naja ich wird dass schon finden. 2010 bin ich wieder in Kanada und schau mir das Spektakel mal an. Meine Unterkunft hab ich auch schon klar gemacht direkt in Whistler oder Vancouver also dann Sport Frei. Also wer mal in Kanada ist, sollte unbedingt mal nen Skidoo Trip machen. Man sieht Echt Dinge wo kein mensch Hinkommt bzw man sieht den die Berge auch von der anderen unbevölkerten Seite. Z.B. hab ich mir schon mal anschauen können, auf welche Berge die mit den Heli´s fliegen zum Heli Skiing und was ich da gesehen habe, schaut nicht schlecht aus. Abends in Whistler habe ich mich dann noch mit Chris getroffen den Ex Pro Boarder mit dem ich in big White unterwegs war. Naja jedenfalls kenn ich jetzt noch mehr profi Snowboarder und ich hab für die restliche Season in Whistler paar nette Schlafplätze und feine Partys. Also wird ich jetzt immer von Freitagabend bis Sonntag in Whistler sein und mit den Jungs ordentlich Feiern. Eventuell klappt´s auch ,dass die mich für fast nix mit auf nen Helitrip nehmen.

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