24.09.2006 on the road

 

So der letzte Turn von Banff nach Vancouver hat bgonnen. Die Nächte werden Kälter aber am Tag bleibt das Wetter weiterhin schön. Wir sehn nur noch Berge sind immer noch in den Rocky´s. Super Natur und angeblich Bären ohne Ende. Nur haben wir auch diesmal keinen Bären getroffen dafür aber ein anderes Tier.

Mir gehts gut ich bin immer noch in White Rock und mal schaun was nächste Woche so passiert.

Dann auf zur letzten Blog Etappe nach Vancouver. Das Bier neigt sich dem Ende aber wir sind ja so gut wie da.

read more ….

Von Banff ging es nun weiter in Richtung Kelowna. Ein Spruch von ca. 340 km und langsam in Richtung Vancouver. Morgens rein ins Auto und erstmal noch in Banff nen Abstecher zu einen der berühmtesten Bergseen gemacht. Dem Lake „hab ich vergessen“. Das Wasser so Blau, so was habe ich noch nicht gesehen. Das Wasser schimmert so Blau, weil da über Jahre Sedimente aus dem Stein gewaschen sind, was das Sonnenlicht so reflektiert. Eine feine Sache und schön anzusehen. Bei der Gelegenheit habe ich auch noch ein zahmes Streifenhörnchen getroffen, was sich von mit Fotografieren hat lassen. Die Tierchen sind relativ zahm, wenn man sich langsam und ruhig Bewegt, kommt man relativ Nah an sie ran. Genug vom See und dem Lake Louise sind wir dann in Richtung Kelowna aufgebrochen. Unterwegs haben wir noch Halt in Golden gemacht wo wir auch Übernachten wollten. Vorher noch etliche sehenswerte Sachen angeschaut. An den Highway durch die Rocky´s kommen alle paar km Hinweisschilder mit Sehenswürdigkeiten oder Aussichtspunkten, wo es sich teilweise lohnt anzuhalten. So sind wir an einem der höchsten Wasserfälle Kanadas vorbei gekommen. Den Namen kenn ich nicht mehr aber dafür hab ich ein paar Bilder in der Galerie. Weniger spektakulär war der Wasserfall. Es ist einfach nur ein Wasserfall der von ganz Oben von der Felswand irgendwie runter ins Tal fällt. Genug vom Fall gings weiter in Richtugn Golden. Golden ist eine kleine Stadt, die man eigentlich nicht Besuchen muss. Sieht komisch aus, liegt am Highway und sehr unspektakulär. Aber der gute Alex hatte sein Snowboard bei bekannten Deutschen abgestellt was wir noch abholen mussten, so waren wir nach Golden gefahren und wollten da auch Übernachten. Die Einheimischen sagen immer, wenn man nach Bären oder Moose´en fragt :“Jaja da war heut Morgen erst ein Bär hier hinten am Zaun schaut die kommen hier jeden Tag her“. Nur komisch ist wir sind nun gute 10 Tage in der Natur unterwegs und noch kein einziges dummes Wildes Tier gesehen außer einen Fuchs und ein Reh was im Banff im Vorgarten stand. Naja wir haben halt die Einheimischen gefragt wo man denn gut Zelten könnte und wo noch die Chance bestände mal ein Tierchen zu sehen. Man sagte uns jaja fahrt da und da lang den Weg 20 Minuten dann irgendwo Rechts am Fluss ist ne kleine Wiese da kann man Zelten und dort sehr ihr bestimmt nen Bären oder ein Moose. Ok also haben wir uns mal den Weg sagen lassen. Die Nächte werden noch kälter aber ich hab ja meinen tollen Schlafsack. Wir sind dann irgendwie nen Waldweg lang gefahren  ewig lang über kleine Brücken und Bergflüsse. Wir dachten schon wir sind ewig falsch aber irgendwann kam nach 50 Minuten sinnlos und planlos durch den Wald Gefahre, wirklich eine kleine Lichtung mit Blick auf die Berge und ein Fluss davor. Dort Stand eine Bank und ein Schild Campground. Das war son Wildcampground für 1-2 Zelte. Sonst nix. Natürlich kostenlos. Wir haben uns erstmal bisschen Holz gesucht nur irgendwann kam die Frage auf wo ist unser einziges Feuerzeug? Nicht da? Kann nicht sein! Im Auto wars nicht wir haben jede Tasche durchsucht irgendwann nach 1 Stunde haben wir die Suche aufgegeben und uns überlegt wie man noch Feuer machen könnte. Haben uns versucht zu Erinnern wie die Indianer Feuer gemacht haben mit Stöckchen aneinander reiben aber das war uns zu blöde und zu zeitaufwendig. Mit Feuersteinen war auch nichts zu machen weil es da nur so blöde Kalksteine gab. Die Bremsscheiben vom Dodge heiß fahren und dann schnell was entzünden ging auch nicht. Feueranzünder hatte der Dodge nicht also standen wir ohne Feueranzünder da. Eine Stunde zurück zur Zivilisation zu fahren war auch nicht drin weil der Weg zu lang war. Langsam wurde es dunkler und kälter und wir hatten kein Feuer. Ein Feuer zu haben wäre in vieler Lei Hinsicht gut. 1) wir hätten wärme 2) eine licht Quelle 3) der Bär kommt bestimmt nicht zum Feuer. Naja also uns war klar ein Feuer beim Camping ist ein MUSS. Irgendwie durch dummen Zufall haben wir dann noch mal das Auto Durchsucht und in irgend einer Ablage war das Minifeuerzeug gerutscht. Ok Gefahr gebannt das Feuer hat gebrannt. Mit Feuer wars uns gleich viel wärmer und das Bier am Lagerfeuer schmeckt gleich 3-Mal so gut. Fix Zelt aufgebaut und dann sind wir mal auf Bärensuche gegangen. In der Dämmerung mal ein Stück den Waldweg weiter gelaufen aber kein Bär zu sehen. Immer Später immer Dunkler und langsam kam auch wieder so ein Beunruhigendes Gefühl auf, was ist wenn der Bär kommt ? Naja wir sind „Männer“ und die haben keine Angst. Beim kleinsten Geräusch haben wir immer mit der MINI Mag Lite geleuchtet ob nicht da der Bär ist. Bis wir ins Bett gehen wollten war kein Bär zu sehen. Irgendwann sind wir dann ins Zelt und haben geschlafen. Nachts kam irgend ein Tier zum Zelt hat dumm geschnüffelt aber wir hatten keine Lust raus zugehen und zu Schauen was es ist. Gegen 4 Uhr Morgens fing es dann richtig doll an zu Regnen. Und das gute 120 $ Wall Mart Zelt war leider nicht 100% Regendicht. So dass es bis 7 Uhr immer irgendwo reingetropft hat. Teilweise aufs Gesicht da ist man dann ein Stück zur Seite gerutscht oder auf den Schlafsack. Um 7 war uns das Ganze dann zu blöd und wir sind aufgestanden. Neben Regen war es noch richtig Kalt, dass selbst mein teurer Schlafsack an seine Wohlfühltemperaturgrenze gekommen ist. Naja im Regen dann Zelt abgebaut, klitsch nass ins Auto gelegt und weiter gefahren. Zum Erstaunen stand dann endlich ein Moose auf dem Weg. Ein dummes Moose ist vor uns her gerannt und nicht seitlich weg. So konnten wir dem Vieh bald 5 Minuten hinterher Fahren. Sind wir schneller Gefahren rennt das Moose schneller, wir langsamer dann Moose langsamer. Angehalten, hats Moose auch Angehalten. Ein lustiges Spiel. Für ein paar Unscharfe Bilder hats gereicht also haben wir Gas gegeben und das Moose Überfahren. Naja ok nicht überfahren nur so dicht Aufgefahren, dass es dann endlich mal zur Seite in den Wald gesprungen ist. Nach dem schlechten Wetter und Schlaf gings wie jeden Morgen aber diesmal ohne Morgendusche zum Hortons Tim, Bagels essen und Cafe trinken. Dann weiter in Richtung Kelowna wo wir einstimmig das Same Sun Hostel ansteuern wollten, Koste es was es wolle, wir wollten einfach nur ein warmes Zimmer und ein Bett + Dusche. Auf den Weg gabs noch einen riesen langen See 50 km lang zu Bestaunen, wo wir immer entlang gefahren sind ansonsten nichts. Nach Kelowna rein gings sofort ins Hostel und da auch gleich Unter die Dusche. Am Abend haben wir uns dann mit Informationen versorgt was hier so in Kelowna abgeht. An diesem Abend gabs in einem Pub Bier für 4 $ und das aller beste CHICKEN WING für 25 Cent. Super Sach dachten wir uns und sind gleich mit großen Hunger und noch größeren Durst um Sieben Uhr Abends dort eingerückt. Haben erstmal ein Bier geordert und 3 mal 10 Chickens Wings in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Wir hatten BBQ, Hot extra Mega Scharf und Knoblauch. Nach 2 Bier und 30 Wings hatten wir noch Hunger und wollten die anderen Sorten noch kosten also orderten wir noch mal 30 Chicken Wings. Diesmal Honig-irgendwas, Zitrone-Salzig und was komisches. Nach 60 Wings und 6 Bier waren wir dann bedient und sind zurück ins Hostel. Im Hostel haben wir dann den National Sport Nr. 2 auf einem Sandminiatur Curling Brett gespielt. Genau Curling dieses Spiel wo man mit so Steinen auf einer Eisfläche spielt oder in diesem Falle auf einer 2m Sand-Holz Bahn. Sehr lustigs Spiel muss ich sagen. Nach ner Weile wollte ein netter Japanese mitspeieln. Natürlich durfte er und wir haben ihn auch noch mal mit ins Pub genommen. Nach weiteren Bierchen und tollen Unterhaltungen mit dem Japanesen sind wir dann um 1 Uhr zurück ins Hostel gekommen und haben uns im warmen Zimmer ins tolle Bett zum schlafen gelegt. Nächster Morgen wieder eine Morgendusche und dann gings ab zum Hortons Tim gleich um die Ecke zum Cafe und Bagels fassen. Die letzte Etappe ging nun los. Kelowna nach Vancouver 360 km irgendwas. So fuhren wir los weiter durch die Rockies irgendwann hats angefangen zu Schneien. Super Sach dachten wir und denn wir hatten ja ein Snowbett im Auto. Aber leider nicht genug Schnee zum Boarden aber für leichten Bodenbelag von 1-2 mm hats ausgereicht. Beeindruckt vom septemberlichen Schnee in den Rocky´s ging die Fahrt weiter in Richtung Vancouver. Eher unspektakulär verlief die Fahrt wir wollten nur noch nach Vancouver. Irgendwann wars auch nicht mehr lang und wir hatten keine 50 km mehr zu Fahren. Unterwegs hab ich noch meine Schlafmöglichkeit kontaktiert die aber unerwartend Besuch hatte, so dass ich die erste Nacht ins Hostel musste eh ich dann bei guten Bekannten unter kam. Zum Donnerstag waren komischer Weise alle Hostels in Vancouver voll, so dass wir uns erstmal einen Platz suchen mussten. Am Ende haben wir einen gefunden und zwar das Same Sun Downtown für 25 $ die Nacht. Ein großes Hostel mit eigenem Pub. Im den Pub haben wir dann noch 3 Jugs Beer getrunken zum Abschied, weil Ich und die anderen Zwei Alex und Marc jetzt getrennte Wege gehen. Marc macht weiter bei seiner Weltreise und Alex geht noch bis Dezember Boarden. Also meine Tour von Toronto nach Vancouver mit den Jungs ist zu Ende. War ne super Sach wie die Bayern sagen würden und ich bin sehr Dankbar, dass Sie mich mit genommen haben. Nun bin ich gut in Vancouver „gelandet“ und als nächstes kommen erste Vancouvereindrücke also freut euch.

20.09.2006 Rocky Mountains

 

So von Edmonton ging es dann weiter nach Jasper. Der Jasper Nationalpark liegt an/in den Rocky´s. Also sind wir so gut wie in den Rocky´s drin. Die Fahrt dauert ca. 3-4 Stunden und wir haben uns auf dem Weg noch einiges Angeschaut.

In den Rocky´s gibts auch Bären wie den da. Den hab ich mittem im Wald getroffen und mal fix nen Foto gemacht. Naja nicht wirklich ich hab den Freund ausgestopft im Tourizentrum in Banff gesehen und ihn mal Fotografiert. Das ist das einzige Bild von einem Bär bis jetzt von mir. Wenigstens ist das Fell echt.

Jednefalls sind wir jetzt in den Rocky´s angekommen und endlich sind wir da, wo ich schon immer hin wollte. In den Rocky Mountians. Natur, Berge und Bären was will man mehr.

Es gibt neue Bilder in der Galerie und einen neuen Blog. (in der Galerie müsst ihr auf „““Seite 2″““ wechseln, damit ihr die neuen Alben seht ich denke Ihr schafft das aber)

Ich bin zwar jetzt schon 3 Tage in Vancouver bzw. bei Vancouver aber ich hatte noch keine Zeit alle Bilder und Berichte online zu stellen, bzw zu schreiben. Also freut euch jetzt alle 2-3 Tage auf einen neuen Bericht und noch viele neue interessante Bilder.

read more….

Endlich in Japser und was kommt nun? Genau Berge die Rocky Mountians gehen los. Wir fahren so in Richtung Jasper National Park und langsam sehen wir etwas unscharf die Rocky´s. Nach 7 Wochen plattem Land gibt’s nun endlich das zu sehen, warum man nach Kanada kommt. Berge, Wälder, Bergflüsse und Johannisbären. Das Stimmungsbarometer im Auto stieg gleich um 2° Wahnsinn endlich sehen wir die Rocky´s. Mit dem Lonley Planet bewaffnet (dem Reiseführer für Kanada) fanden wir bis jetzt immer die besten Stellen von Kanada und auch diesmal meinte der Lonley hey fahrt mal da und da hin da gibt’s nämlich was zu sehen. Also sind wir irgendwann mal auf dem Highway Abgebogen und wollten zu nem Aussichtspunkt fahren. Keine Ahnung ob wir falsch gefahren sind jedenfalls gings auf nen Berg hoch, wo man eigentlich ohne 4×4 Jeep nicht rauf kommt. Aber der treue Dodge Caravan hat sich mit seiner 3 L V6 Maschine und Automatikgetriebe irgendwie die Schlammpiste den Berg hoch gekämpft. Als Lohn für die Mühen und „Risiken“ gab es eine richtig tolle Aussicht über den National Park Jasper und die Rocky´s. Nachdem wir dann genug hatten sind wir weiter gefahren. Geleitet von unseren Parkfrüher haben wir dann einen Campingplatz angesteuert. Unterwegs natürlich Mitten durch die Rocky´s und vorbei an Bergflüssen und Seen. Am Nachmittag waren wir dann irgendwann am Campground. Das Campen wird wieder teurer 31 $ irgendwas mit „all you can burn“ Option. All you can burn ist, wenn man sich kostenlos oder im Preis inbegriffen soviel Feuerholz nehmen kann wie man will. Vorher mussten wir ja immer illegal Sammeln gehen oder uns halt für 5 $ nasses Feuerholz kaufen. Diesmal war alles anders. All you can burn heisst das und ich finds super. Wir haben jede Ecke des Dodge voll gepackt damit wir heut ordentlich burnen konnten. Am Campgroundeingang gab’s noch ne lapidare Warnung vor aktiven Bären und gefährlichen Moose´n aber so was nehmen wir ja schon lang nicht mehr wahr, da wir bis jetzt nach den ganzen Warnungen keinen Bären oder Ähnliches zu Gesicht bekommen haben. Der Campground war mal voll im Wald drin sehr fein, hinter dem Zelt ein kleiner Bach und gleich 10m weiter Anzeichen von Tieren. Irgendwer hat uns erzählt das im April jemand auf diesem Campground vom Bären angefallen wurde. Anhand dieser Informationen war uns ein wenig lala. Jedenfalls haben wir das Zelt aufgebaut das Feuer angeburned und dann lustig Spagetti gekocht in unserem mega Kochtopf. Durch das all you can burn brauchten wir am Feuer nicht sparen und haben ein richtiges „Freudenfeuer“ entzündet. Den Abend haben wir dann mit UNO Spielen noch etwas in die Länge gezogen und irgendwann wurde es dann auch mal kalt und richtig Dunkel. Die Bärenwarnung war uns noch im Hinterkopf so dass wir ein klein wenig Beunruhigt waren. Von Angst soll keine Rede sein aber Beunruhigt. Naja jedenfalls irgendwann war die Zeit ins Zelt zu gehen. Nachts haben wir dann mal einen Bären gehört. Super dachten wir uns. Ab da hat sich nur keiner mehr getraut aus dem Zelt raus zu gehen um seine Bedürfnisse zu erledigen, die man nach 3-4 Bierchen immer mal bekommt. Am nächsten Morgen sind wir alle gut aufgewacht haben relativ gut geschlafen und vom Bären war weit und breit nichts zu sehen. Also Zeit für ein Frühstück mit Erdnußbutter und Weißbrot. Die tägliche Morgen Dusche und dann ging´s auch schon bald wieder weiter durch die Rocky´s. Die nächsten Tage werden wir nichts außer Berge und noch mehr Berge zu Gesicht bekommen manche sogar in 180 ° Ansicht weil wir halb drum rum fahren werden. Überall wo´s was zu sehen gab haben wir Angehalten und uns Umgeschaut. Wir haben einen Wasserfall gesehen der sich in 100000000000000000enden Jahren durch die Felswand gefressen hat und wir haben sonst was gesehen. Irgendwann waren wir damm am Colombia Icefield. Einen Gletscher aus dem die Kanadier einen wahren Besuchermagneten gemacht haben. Für uns relativ unspektakulär für die anderen hunderten Touris das absolute Highlight des Tages. So toll sah der Gletscher nicht aus und er taut auch immer weiter ab. Dreckig war er und richtig weit drauf durfte man auch nicht laufen also nicht wirklich spektakulär. Es war einzig richtig Kalt wenn man drauf stand und keine wirklich warmen Klamotten mit hatte. Nach der Gletscherbegehung sind wir gleich gegenüber ins Gletschertouri Zentrum was Essen gegangen. Ein Putin wurde uns empfohlen weils angeblich gut und billig sein sollte. Also haben wir uns das mal Bestellt. Was ist ein Putin? Nix besonders und überhaupt nicht weiter zu empfehlen. Pommes mit komischer Soße mit Käse überbacken. Viel zu wenig und viel zu bähhhhhhhhhhh und matschig. Die Soße nicht wirklich toll und von dem Käse wollen wir gar nicht erst sprechen. Also für 4 $ irgendwas kein kulinarischer Leckerbissen da hätte man vielleicht lieber 12 $ oder mehr in etwas anderes investieren sollen. Mehr oder weniger schlecht Gegessen sind wir dann weiter auf unserer Tour. Wir hatten schon das nächste Ziel vor Augen wieder einen Campground irgendwo in den Rocky´s. Die Nächte werden jetzt spürbar kälter. Die Temperaturen sind Tagsüber so um die 18-23 ° und Nachts unter 14-12 ° aber zum Glück habe ich ja vorher richtig viel Geld in einen Haglöfs Schlafsack investiert der eine Wohlfühltemperatur von -3 °C haben soll und bis jetzt war mir nie kalt aber den Anderen. Unterwegs haben wir auch mitbekommen, wieso es in Kanada so wenig Arbeitslose gibt. Weil an Straßenbaustellen keine Ampeln stehen sondern Schildermännchen. Also Leute die nen Stopschild in der Hand halten und ein Funkgerät und dann den Verkehr regeln. Das größte ist noch die sollen angeblich richtig gut Verdienen irgendwas um die 18-20$/h war im Gespräch, davon könnte man in Deutschland 4 Jahre eine Bauampel mieten. Vorbei an mehreren Bergseen und anderen sehenswerten Naturschauspielen ging es weiter in Richtung nächsten Campground. Es ging nach Banff. Unterwegs waren wir noch an zwei Bergseen die richtig cool aussahen. Am besten Ihr schaut euch mal die Bilder an. In Banff wollten wir erst ins Hostel gehen, weil wir zwischendurch im Radio was von 3 °C am Tag und 1 °C in der Nacht gehört haben. Also sind wir zum HI Hostel nach Banff aber die hatten Preisvorstellungen die nimmer normal waren 35$ für nen Dorm Room. Für den Preis kann ich ja schon fast ins Motel gehen. Naja wir haben dann kurzer Hand entschlossen no risk noch fun also ab auf den Campground für 20 $ für ein Zelt. Zum Erstaunen gab es wieder all you can burn Holz. Super Geschichte. Noch schnell aus dem Beerstore ne 24er Palette Bier gekauft was angeblich aus Gletscherwasser Gebraut ist. Der Abend wurde wieder mit Lagerfeuer, UNO Spielen und Bierchen trinken verbracht. Kalt wurde es auch richtig aber ich hab ja nicht umsonst mir für 200 Euro nen Schlafsack gekauft also hatte ich Nichts zu befürchten. Auch hier gab es wieder Bärenwarnungen der Campground war Mitten im Wald und dazu kommt noch wir waren so ziemlich die Einzigen auf dem Platz. Nur noch 3-4 Andere der Rest der 100 Plätze war leer. Der Campground-Assi war natürlich so Schlau und hat alle schön weit auseinander platziert, so dass man sich schon ein wenig Allein vor kam. Ohne Angst vor dem Bären sind wir dann zum Schlafen gegangen. Gut am nächsten Morgen aufgestanden wieder Erdnussbutter Weißbrot gefrühstückt und die obligatorische Campingdusche am Morgen und bis jetzt waren die Duschen immer zu gebrauchen. Wir haben uns dann noch die Stadt Banff angeschaut und ich hab die Möglichkeit doch gleich genutzt und mir in nem Snowboardladen noch was Warmes von Volcom gekauft, weil ich nichts mit habe und mir langsam aber Sicher auch Kalt wird am Tage. Raus aus Banff gings dann noch mal nach Canmore da haben wir nach Jobs geschaut und dann weiter durch die Rocky´s aber mehr dazu im nächsten Blog.

19.09.2006 Roadtripping

 

Von Calgary aus ging es nun hoch nach Edmonton. Aber von den Rockies noch keine Spur. Eine fahrt 4 Stunden durch ödes Land. Edmonton sieht aus wie Calgary, ein wenig Downtown ein wenig Industrie bzw. richtig viel und dann auch überwiegend ÖL Industrie. In der Luft liegt ein komischer benzingeruch. Keine Gegend wo man gern länger bleiben will. Wir hatten ein Ziel und zwar die West Edmonton Mall für alle die Wikipedia-Mächtig sind schlagt mal nach was die West Edmonton Mall ist. Naja jedenfalls sind wir am frühen Mittag in Edmonton eingetroffen, haben uns den Weg zur Mall gesucht, am Ende auch gefunden. Übernachten wollten wir am Abend in einen Nationalpark 40 km outside von Edmonton wo man angeblich Tiere sehen kann. Geworben wurde mit Bisons und Moose und Elks paar Bären sollten sich da auch rumtreiben. Es gibt neue Bilder und nen Blog also viel Spass beim Lesen.

read more

Am nächsten Morgen ging´s um 10 raus aus dem guten HI Calgary und auf nach Edmonton. Bis Edmonton sind es ungefähr 300 km irgendwas. Vorher haben wir noch Halt an einem Naturpark gemacht, wo angeblich 250 Vogelarten leben sollten. Wir haben 5 oder 6 gesehen aber was soll´s. Wir immer ging es Morgens noch zum Hortons Tim auf einen Käffchen oder in meinem Fall medium hot chocolate und zwei 12 grain bagels. Auf den Highway gabs eigentlich nichts weiter zu sehen bis Edmonton. Man hat aber langsam gemerkt und gerochen man kommt in die Ölgegend. Am Rande immer paar Bohrstationen und son Kram. Edmonton ist eigentlich genauso langweilig wie Calgary. Downtown ist so lala das Einzige was wirklich zieh ist die West Edmonton Mall. So und jetzt gebt ihr mal bei wikipedia.org „west edmonton mall“ ein und staunt einfach nur weil ich es schlecht beschreiben kann. Wir sind dann in Edmonton immer den Schildern nach zur Mall gefahren man sieht von der Mall nix. Irgendwie ein hohes Gebäude =nix. Großer Parkplatz? Hmm gab schon einen aber so mega war der nicht. Naja dachten wir uns so groß kann die Mall schon nicht sein. Sind zu einem kleineren Nebeneingang rein und der erste Eindruck war so lala. Wirklich groß war es ja nicht. 2 oder 3 Etagen kannte ich ja aus Malls schon. Etwas lang gelaufen wurde das ganze dann schön größer. Mehr Geschäfte und mal geht’s um die Ecke rum mal da lang naja. Irgendwann war dann Mitten in der Mall mal ein Eishockeyspielfeld komplett mit Bande und Kabinen etc. Da hab ich mir schon Gedacht wow eine Eisfläche in einer Mall nicht übel. Kenn ich ja nur vom Markt in Annaberg und die Fläche war klein dagegen. Bissel weiter gelaufen haben wir dann mal links eine Glaswand gesehen und dahinter war doch nicht etwas ein riesen Erlebnisbad. Rutschen ohne Ende, ein großes Wellen Becken und noch mehr Rutschen. Voller Erstaunen, sind wir da doch gleich mal für 16$ für 3h da rein gegangen. Die hatten da einen Komplex aus Rutschen so was hab ich noch nicht gesehen. Die hatten da mal so 10 oder 12 Mega Rutschen in einer Ecke und noch mal 6 Tube Rutschen in der Anderen, mitten drin noch ein großes Wellenbecken. Baden is da gar nicht angesagt. Bissel in paar mega Wellen rum plantschen ist ok das wars aber auch schon an Schwimmaktivitäten. Das Hauptaugenmerk liegt eindeutig aufs Rutschen. Und Rutschen bekommt da eine ganz neue Dimension. Das muss man gesehen haben. Ein einziges Wirr-Warr aus Rutschen von einem zentralen Tower wo etwa 16 Treppen in einem Wirr-Warr nach Oben führen. Es ist ein wenig wie in einem Labyrinth, gaaaaaaaaaarnicht so einfach die richtige Treppe zu finden um zur entsprechenden Rutsche zu kommen. Als erstes sind wir in einer etwas nicht so spektakulär aussehenden Rutsche gerutscht. Aber es war ziemlich spektakulär, erstmals ewig lang und extrem schnell und richtig cool. Voller Freude wieder hoch auf den Turm zur nächsten gelaufen wieder eine große lange Rutsche wo man im Dunkeln Rutscht auch keine schlechte Sache. Als nächstes haben wir uns mal das Mörderteil zugemutet. Eine Rutsche die einfach nur extrem Steil und schnell nach Unten geht. Wenn ich steil sage dann mein ich steil, als alter präzisions Werkzeugmechaniker kann ich grob übern Auge geschätzt sagen das war so gute 59-75° steil und das ist wenn man da Oben an der Kannte verdammt steil weil da sieht man nix von der Rutsche man denkt man lässt sich ins Freie fallen. Mit etwas Angst und viel Mut zum Risiko haben wir uns da todesmutig runtergestürzt, um uns nicht vor den wartenden Kiddi´s zu blamieren. Das ging einfach nur wahnsinnig schnell da runter ABER lustig und Adrenalin ohne Ende. Die nächste Rutsche war nicht ganz so steil aber fast genau so schnell. Zu geil volles Rohr da runter und dann waren immer so Absätze wo man kurzzeitig fliegt und dann relativ weich wieder auf die Rutsche aufkommt und wieder so ein Absatz und wieder am fliegen ist. Der letzte ist der extremste mit genug speed ist man 1-2 Sekunden „Fliegen“  Die Rutschen da warn einfach nur groß, krass und mega lang hat richtig Spass gemacht nur die steile Rote die sind wir 3 mal gerutscht danach hat es gereicht. Irgendwann sind wir dann wieder raus aus dem Bad und weiter in der Mall gelaufen. Haben erstmal was gegessen, weil Baden richtig Hungrig macht und wir hatten außer unsere 12 Grain Bagels vom Hortons Tim noch nichts gegessen. Nach dem Essen weiter in der Mall gelaufen es kommt einen wirklich immer größer vor. Ich mein Eishockeyfeld, Freizeitbad ist für ein Einkaufszentrum schon nicht schlecht, neben hunderten Läden. Irgendwann sind wir um ne Ecke gelaufen und da kam dann das absolute Highlight. Steht da nicht nen Rollercoaster in der Ecke gefolgt von nem halben Freizeitpark. Die haben da die größte Indoor Achterbahn der Welt und das Teil ist vergleichbar mit dem Deutschen Eurostar oder dem 5-er Looping. Der Coaster hatte zwar nur 3 Loops aber die hatten es in sich. Der Durchmesser von den Loopings war so klein dass da G Kräfte gewirkt haben wie ich es als alter Achterbahnfan noch nicht erlebt habe. Das war schon Wahnsinn steht da so ne Achterbahn die man sonst nur in der Größe aufm Oktoberfest oder auf der KÄT sieht in dem Einkaufszentrum rum. Natürlich haben wir die 8,75$ nicht gescheut und sind ne Runde mit gefahren. Neben dem Coaster steht da noch ne kleinere Achterbahn drin und nen Topspin + 5-7 kleinere Fahrgeschäfte für Kinder. Achso nen Indoor Erlebnispool mit eigenem Uboot gibt’s da auch 😀 da kann man in einer künstlichen Meereswelt rum „ubooten“. Nach einem halben Tag in der Mall sind wir dann Abends aus Edmontn raus 50 km in einem National Park gefahren, weil wir dort zelten wollten. So halb in der Nacht dann mal angekommen 9.30 pm alles dunkel mussten wir erstmal noch ne halbe Stunde durch den „Wald“ fahren. Voller erstaunen haben wir erst 1 Bison gesehen, dann noch ne ganze Herde am Straßenrand, dass waren aber auch die einzigen Tieren für diesen Tag. Wir sind jetzt immer zu Plätzen gefahren, wo eine minimale Chance bestehen hätte können einen Bären zu sehen. Naja jedenfalls wenn Abends niemand man auf den Campgrounds im Office ist kann man schwarz Zelten gehen, man zahlt praktisch nix. Als Strafe für unser schwarz Zelten hat es dann Morgens irgendwann 6 am angefangen zu Regnen, so mussten wir irgendwann um 8 am das Zelt im Regen abbauen und so super wasserdicht war das Zelt auch nicht. Am Ende war das Zelt und wir im Auto und los ging´s in Richtung Jasper. Endlich nähern wir uns den Rockies ….

10.09.2006 Calgary

Das geht über Eure Vorstellungskraft der foerstar hat ne Bob-Mannschaft *sing

Juhu endlich in Calgary angekommen. Die letzten 1500 km von Winnipeg nach Calgary warn ganz ok. 3 Tage haben wir gebraucht. Nur gab es nicht wirklich viel zu sehen. Außer Cornfields soweit das Auge sehen kann gabs nichts zu entdecken. Die Besidlung auf dem Land ist auch nicht wirklich stark, so dass man durchaus 100 km von ort zu Ort fährt und in den Orten Wohnen dann auch nur 1000-5000 Leute. In Calgary waren wir natürlich im Olympia Park und haben uns natürlich alles genau Angeschaut. Jetzt gehts noch weiter eine Woche durch die Rocky Mountians. Wir fahren dann gleich los in Richtung Edmonton, wo es die größte Mall der Welt gibt, die schauen wir uns auf jeden Fall an. Also ich bin noch eine Woche länger unterwegs, bis ich in Vancouver eintreffe. Ich habe noch die letzten Bilder bis und mit Calgary online gestellt und jetzt noch einen kleinen Blog von der restlichen Tour.

read more…

Raus aus Winnipeg ging es in die Leere von Manitoba. In Manitoba gibt es nichts außer plattes Land. Keine Berge, keine Seen nur Korn-Felder ohne Ende, soweit man Schauen kann. Die Straßen gehen meist nur gerade aus, wenn mal eine Kurve kommt, freut man sich, dass man was zu tun hat beim Autofahren. Man darf nur 100 km/h fahren also ist da nicht´s mit : wir fahren mal schnell durch Manitoba. In Deutschland fahr ich Annaberg- Hannover in 3,5 Stunden mit meinem „geliebten“ Passat und hier darf man kaum schneller fahren als das was ich meinem „geliebten“ Golfi zumuten würde. Da kommt dann auch 100 km mal Nichts. Garnichts mal ein kleines Dorf mit paar Häusern das wars. Ich frag mich echt wie die Leute hier auf dem Land leben. Sind das alles Selbstversorger oder bauen die einfach auf 300ha Korn an und verkaufen das? Ich glaub alle Kanadier die nicht in der Stadt wohnen sind Farmer. Von Manitoba kann ich echt nicht´s anderes berichten, außer dass die Straßen immer gerade aus gehen, alle 100 km mal ein paar Häuser kommen oder ein Dorf mit 5000 Einwohnern (und das ist schon groß) und dass die Farmer da in ganz Manitoba nur Korn anbauen und wahrscheinlich 80% des Weltbedarfs decken. In gut 3-4 Stunden warn wir dann durch Manitoba durch und kamen nach Saskatchewan rein und das ging genauso weiter wie in Manitoba. Die ersten 100 km rein ins land nur Corn Fields und das wars. Wir sind dann mal nach Saskatoon in die Stadt reingefahren aber da war auch nicht wirklich viel los. Ca. 100000 Leute wohnen da, es gab schon so was wie Downtown aber nicht wirklich sehenswert. Wir waren kurz in einer Mall drin um Einzukaufen aber das wars dann auch. Weiter gefahren und versucht einen Campground anzusteuern nur dumm, dass nach Saskatoon erstmal 100 km keiner mehr kam. Es wurde schon etwas später und bald müssten wir mal einen finden dachten wir uns. Naja nach 120 km haben wir den erst besten genommen, der aber nicht wirklich toll war. Einfach ein Campingplatz am Rande des Dorfes auf einem Feld. Es gab ein Sanitärhaus aber naja für 10 $ kann man nicht mehr erwarten. Da niemand da war haben wir uns auch die 10$ gespart und haben for free dort gezeltet. Am nächsten Morgen wo wir dann weiter gefahren sind kamen dann alle 10-15 km Zeltplätze, aber die Sahen auch nicht viel besser aus. Irgendwann nach 3-4 Stunden Fahrt haben wir dann mal Alberta erreicht. Die ersten 50 km von Alberta sahen genau so aus wie Saskatchewan und Manitoba, Cornfields soweit das Auge reicht. Aber dann gabs was neues zu sehen. Alberta ist ja bekannt für seine Ölfelder und wir haben alle paar km in den Feldern so kleine Ölpumpen gesehen, wie man sie aus dem TV kennt solche Pumpstationen die sich da immer hoch und runter bewegen. Ich glaube richtig viel Öl fördern die da nicht aber auf Dauer werden da schon ein paar Liter rauskommen. Nach Calgary ist es nicht mehr weit noch gut 2 Stunden sind wir gefahren. Nachmittags haben wir dann Calgary erreicht und sind gleich mal auf den Campground gefahren. Der war gleich neben dem Olympia Park, dafür aber auch extrem teuer. Nachmittag waren wir da sind dann noch fix Einkaufen gefahren und haben dann erstmal auf das gute Erreichen von Calgary ne Palette Beer getrunken. Irgendwann Abends nach der 20. Runde UNO sind wir dann so halb ins Zelt gefallen. Am nächsten Morgen gings auf Olympia Tour. Zelt abbauen und rüber zum Olympia Park. Irgendwie sah das verdammt klein aus, ich hab zwar so gut wie keine Erinnerungen an TV Bilder wie groß das wirklich aussah aber ich glaube Olympia hätte man auch mit etwas „Zusammenrücken“ in Oberwiesenthal machen können. Wir sind dann an der Bob-Bahn hoch gelaufen haben uns die genau angeschaut, sind dann rüber zur Schanzenanlage und waren erstaunt, in was für einen schlechten Zustand die Großschanze war. Ich glaube da ist seit Jahren niemand mehr gesprungen. In Calgary setzten die auch mehr auf die Funsportarten. Die haben da eine Mega Pipe gebaut und einen krassen Funpark. Für Freeski´er und Freestyler ist Calgary wahrscheinlich super. Und im Sommer gehen die da extrem aufs Mountianbiken an. Freerider ohne ende und ne Richtig geile Strecke den Hang runter. Der Berg auf dem der Olympia Park ist, der ist nicht wirklich groß da könnte glaube ich locker der Pöhlberg her halten, wenn man ein bisschen was Abholzt. Das war eigentlich der Park. Nach 2 Stunden rumlaufen sind wir dann in Richtung Hostel nach Downtown rein. Eingecheckt und ab in die City. Aber Calgary ist auch nicht wirklich toll. Die haben eine große Mall paar tolle Sachen und das wars. Eine knappe Million Leute wohnt hier aber das ist auch extrem weit auseinander gezogen Downtown da wohnt fast niemand die meisten Wohnen irgendwo außerhalb, wenn man mal ein Luftbild sieht sind die Außenbezirke größer als Downtown. Wir sind ins HI Hostel Calgary was einen echt guten Eindruck macht. Die Zimmer sind super, die Waschräume schon fast Hotelverdächtig und ansonsten passt alles andere auch MAN KANN SOGAR KOSTENLOS SURFEN *super*. Ich hatte ja eigentlich vor nach Calgary zu gehen und dort einen Monat zu Arbeiten aber das will ich jetzt nicht mehr. Calgary gefällt mir auch nicht wirklich UND hier sind weit und breit keine Rocky Mountians zu sehen. Ich hatte mal ein  Bild von der Skyline gesehen mit den Bergen im Hintergrund , dass muss aber eine digge Fotomontage gewesen sein. Das sind noch ca. 100 km bis nach Banff (Baaaanfffffff) eh die Rockies losgehen. Naja Im Hostel gepannt und dann kurz entschlossen noch mit ne Woche durch due Rockies zu touren also werde ich erst nächstes Wochenende in Vancouver eintreffen aber dann endgültig. So ich freue mich jetzt noch auf 7 Tage durch die Rockies zu touren eh ich dann wirklich mal Anfange mit Arbeiten. Also ich wünsch allen eine schöne Woche und melde mich dann in 7-10 Tagen aus Vancouver.

09.09.2006 Roadtrip Ontario

Samstag, 09. September 2006 So am 31. August gings nun endlich Los. Ich habe 2 „Jungs“ gefunden die nach Calgary fahren und wo ich mit fahren konnte. Relativ kurzfristig musste ich dann Toronto verlassen. Mir wars eigentlich Recht, bis 31 August lief meine „Wohnung“ noch also passte da Alles. Nachmittag gings in Toronto los, meine Sachen hatte ich schon am Abend vorher gepackt. Die „Welt“ außerhalb von Toronto schaut ja soooooooo gut aus das war richtig toll endlich mal Natur zu sehen.

Da man auf Kanadas Highways nur 90-100 km/h fahren darf, kommt man nicht wirklich schnell vorwärts, also sind 7-10 Tage Roadtrip nach Calgary durchaus gut geplant. Unterwegs haben wir immer mal eine Pause eingelegt und uns was „Tolles“ angeschaut. Der erste Blog ist somit online 3 Tage durch Ontario das waren fast 1500 km, wo wir nur 90 km/h fahren durften aber mit einem Auge zu drücken kann man 105 km/h fahren ohne das sich jemand beschwert 😀
Bilder sind auch Online und ein mega langer Blog *have fun*

read more

Die letzten Tage in Toronto habe ich mich mehr oder weniger gelangweilt. Ich habe noch mal versucht in Sachen Job was zu Unternehmen aber da ist auch nichts weiter raus gekommen. Ich hatte mich dann nach einem netten Gespräch mit einem Bekannten aus Vancouver dazu entschlossen nach Vancouver zu gehen, weil da meine Chancen eventuell höher sind einen tollen Jobs zu bekommen, außerdem Ist alles besser als Toronto. Nun war klar ich will raus aus der Stadt und rein in die nächste. Erst hatte ich mit dem Gedanken gespielt nach Alberta zu gehen Edmonton oder Calgary. Man sagte mir die wirtschaftliche Lage beider Städte wäre super. Mein Bekannter aus Vancouver meinte aber, das sei bei weitem nicht so wie es mir erzählt wurde also geht’s nach Vancouver. Ich wollte da ja eh im Oktober hin um mir eine gute Position für die Winterjobs in den Rocky´s zu sichern also geht’s da jetzt halt etwas früher hin. So richtig wusste ich noch nicht wie ich am besten nach Westen komme. Fliegen war schon in meinem Plan drin, nur ist das auch mit einem gewissen finanziellen Aufwand verbunden. Ich hätte für mein Flugticket ca. 360 $ bezahlt. So habe ich mich mal nach einer Alternative umgeschaut. Habe div. canadische Internetseiten durchsucht, nach Mitfahrgelegenheiten. Da hat sich auch das ein oder andere ergeben aber es ist nie richtig zum Abschluss gekommen. Ich war schon fast dran mir am 29 bzw. 30 August mein Flugticket zu kaufen, als ich im Hostel einen Zettel sah wo geschrieben stand: Lift nach Calgary für 2 Leute. Das klang natürlich super also habe ich sofort angerufen. Die beiden die da von Toronto nach Vancouver gefahren sind waren auch noch Deutsche. Irgendwie hat alles gepasst, die haben niemand anderen mehr gefunden also ging das klar, dass ich da mit fahre. Am 31 August sollte es los gehen, wann genau wusste ich noch nicht sie wollten sich halt vorher noch mal melden. Ich habe aber den Abend vorher schon auf Verdacht meinen Rucksack und alle Sachen gepackt, so dass ich am 31. August abfahrtbereit war. Ich war dann in Downtown unterwegs und gegen 3 pm haben Sie mich dann abgeholt. Wir sind noch fix zu meiner „Wohnung“ gefahren und haben meinen Rucksack und das andere Zeug noch geholt und sind dann sofort los gefahren. Die beiden Deutschen waren 26 Jahre alt. Der eine macht ne Weltreise und ist jetzt bei dem anderen auf Besuch, der schon fast sein Jahr Work & Travel weg hat. Das war natürlich super, dass ich welche getroffen habe, die ich verstehen kann und dir mir auch noch super Tips geben können, welche für meinen weiteren Aufenthalt noch wichtig sein könnten. Die „Jungs“ sind echt super, wir verstehen uns gut und fahren jetzt nun zu dritt 3500 km in Richtung Calgary. Der Plan war so, dass wir ca. 8-10 Tage unterwegs sind und den Großteil auf Campingplätzen Nächtigen um Geld zu sparen. In dem Dodge Caravan ist genug Platz für uns 3 da hätte auch noch locker ein 4. reingepasst mit Gepäck. In Toronto gestartet ging es dann in Richtung Norden, hoch nach Sault Ste Marie. Da wir aber nachmittags losgefahren sind, war klar, dass wir nicht mehr weit kommen würden. Also haben wir dann gegen 6pm den erst besten Campingplatz angesteuert. In meinen 6 Wochen Toronto hatte ich ja nie Natur oder ähnliches gesehen und jetzt außerhalb von Toronto bzw. in Ontario, fahren wir nun durch einen in den nächsten National Park. Am ersten Abend gings in den Nationalpark Killbear. Der Campingplatz war gut an einem See gelegen, von dem wir aber nichts gesehen haben. Auf dem Weg sind wir noch schnell an einem Beer Store vorbei und haben uns für den ersten Abend erstmal mit ein paar Bierchen eingedeckt. Auf den Zeltplatz bzw. im Park angekommen, haben wir erstmal gelesen „Active bear in campground“, na super. Wir kommen hier her und gleich gibt’s eine Warnung vor dem Bären. Das hat uns nicht wirklich gestört, da wir keine Angst vor den Bären haben. Als nächstes kam ein Schild „Brake for Snakes“ na super Schlangen gibt’s hier also auch. Jetzt stellte uns die Frage was ist gefährlicher ne Schlange oder ein Bär? Mit genug Bier konnten wir beide Fragen ignorieren und am ersten Abend richtig Spaß haben. Wir haben das Zelt aufgebaut ein riesen 6 Mann Zelt in dem es uns zu dritt nicht zu eng werden sollte. Ich hatte mir ja in Deutschland noch einen 200 Euro delüx Outdoor Schlafsack gekauft, der sich in den nächsten Tagen auf jeden Fall rechnen sollte. Nach kurzer Holzsuche und kleinen Startschwierigkeiten beim Anzünden, brannte dann auch mein erstes Lagerfeuer in Kanada. Der erste Abend war richtig schön. Mit einem Bier am Lagerfeuer in einem kanadischen Nationalpark zu sitzen, dass war das, was mir in Toronto gefehlt hatte und worauf ich mich schon in Deutschland gefreut habe. Man verbindet ja Kanada nicht wirklich mit einem Land in dem es vor Großstädten wimmelt. Ich hatte schon immer das Bild im Kopf, dass es hier wunderbare Natur gibt und irgendwie alle Leute Farmer sind. An dem ersten Abend haben wir uns erstmal „kennen gelernt“. Am nächsten Morgen ging es dann relativ früh weiter. Schnell Zelt abgebaut, geduscht etc. und wieder rauf auf die Straße. Weiter gings in Richtung Sault Ste Marie, wo wir dann kurz Einkaufen waren. Wir brauchten noch einen Topf und div. andere Campingsachen um die nächsten Tage „Kochen und Essen“ zu können. Von Sault Ste Marie ging es dann weiter in den nächsten National Park rein. Ca. 100 km über Sault Ste Marie sind wir dann auf den nächsten Campingplatz gefahren. Haben wir schon den Tag vorher unser Zelt als erstes Aufgebaut und dann sind wir aber doch mal an den See gelaufen, der etwa 3 Minuten von unserem Zelt weg war. Das Wasser war zu kalt oder es hatte einfach niemand Lust zu Baden also sind wir nicht ins Wasser gegangen. Wieder zurück und mit unseren neuen Mega Topf erstmal Spagetti gekocht. Diese haben sogar für Campingverhältnisse super geschmeckt. Danach haben wir uns dann noch mal an den See gehockt und den Sonnenuntergang beobachtet. Es ist einfach geil wenn man so in Kanada irgendwo im Nationalpark am See sitzt und den Sonnenuntergang beobachten kann. Das ist natur Feeling pur. Da kann man alle Camping oder Naturausflüge die man bisher in Deutschland gemacht hat vergessen, wir reden hier von Kanada dem geilsten Land der Welt mit der besten Natur. Der restliche Abend verlief dann so wie der erste Lagerfeuer und noch das ein oder andere Bierchen trinken. Nächster Morgen, gleiche Sache. Zelt abbauen, Duschen etc und rein ins Auto raus auf die Straße. Jetzt sind wir auch endlich auf den berühmten Trans Canada Highway. Der irgendwo von Neu Fundland im Osten bis rüber nach Vancouver 79xx km in den Westen führt. Nächstes Tagesziel war Thunder Bay. Man muss sagen, Ziele kann man sich setzten, die Entfernungen sind nicht wirklich weit nur  muss man bedenken, dass man hier in Kanada auf den Highways zwischen 90 und 100 km/h fahren darf. So schafft man in einer Stunde keine große Strecke und 10 Stunden im Auto sitzen will auch niemand. Sozusagen sind unsere Tagesetappen immer zwischen 500 und 600 km lang. Unterwegs schauen wir natürlich paar interessante Sachen an, die in unserem Reiseführer stehen und ganz wichtig jeden Morgen geht’s erstmal zu Tim Hortons. Auf den Weg nach Thunder bay fährt man immer noch an dem See vorbei, wo man schon vor 2 Tagen angefangen hat. Wir sind praktisch 3 Tage lang um einem See 1/3 rum gefahren. Unterwegs sieht man neben den  großen See noch tausende kleinere Seen und tolle Natur. Nur die Bäume in Ontario sind nicht sonderlich groß bzw. vor paar Jahren mal abgebrannt, man hat Stellenweise große Flächen gesehen, wo es vor Jahren mal gebrannt haben muss. Nach einigen Stunden Autofahren sind wir dann noch in Thunder Bay einkaufen gewesen, da wir heute Abend ein typisches Barbecue machen wollten. Also Hamburger grillen und Bier trinken. Zutaten gekauft für die nächsten 2-3 Tage und dann wieder ab auf den Campingplatz in einem Nationalpark. Zelt aufgebaut, Gegend erkundet und dann angefangen das Feuer anzuzünden. Dabei muss man sagen, diesmal und auf den beiden anderen Plätzen vorher haben die uns immer nasses Holz gegeben, was nicht wirklich brannte und für den Scheiß haben wir auch noch 5 $ bezahlt. Campen ist gar nicht so billig, in Ontario zahlt man immer für 3 Personen bzw. einfach ein Zelt 25$ für eine Nacht. Dafür sind die Campingplätze alle recht gut ausgestattet. Es gibt genügend Waschräume und WC´s und andere tolle Sachen die wir nie in Anspruch genommen haben. Zu jedem Platz gehört eine eigene Feuerstelle und immer eine große Kombination aus Tisch und Bank wo Minimum 8 Leute ranpassen. Irgendwie haben wir dann auch das Feuer anbekommen und angefangen unsere Burger-Fleisch-Scheiben zu grillen. Wir hatten natürlich wie es sich gehört Fleischscheiben, Brötchen, Soßen, Tomaten und Salat für unsere Bürger gekauft und ganz wichtig Alkohol, da Monat in Kanada Feiertag war und alle Läden zu haben, bzw. Sonntag auch schlecht mit Alkoholkaufen ist. Für jeden gabs 4 Burger und diese 4 waren auch die Grenze, was man hätte Essen können. Natürlich wie schon bei meinem letzten Barbecue waren die Burger wieder einmal super lecker. Wir hatten uns noch ein UNO Spiel gekauft und den Abend dann gespielt und dazu getrunken. Irgendwie haben wir zuviel oder zu lang getrunken, so dass wir am nächsten Morgen mit etwas Verspätung losfahren konnten. Normal sind wir immer zwischen 9 und 9.45 Uhr los. Diesmal gings erst 11 Uhr los. Fix noch die Kakabeka Falls im Nationalpark angeschaut und dann wieder rauf auf den Highway. In Richtung Manitoba / Winnipeg. Natürlich war der Weg bis Winnipeg nicht zu schaffen also haben wir uns kurz hinter der Landesgrenze einen Nationalpark mit Campingplatz ausgesucht an dem wir Nächtigen. Was ich bis jetzt noch nicht erwähnt habe. Auf dem Land in Kanada ist nichts außer Natur. An dem Trans Canada Highway gibt’s es nur wenige Städte und die sind auch noch keine 2000 Einwohner groß. Man fährt teilweise von einem Ort in den Nächsten 100 km und auch noch 100 km immer gerade aus. Die Fahrt ist eigentlich alles andere als Aufregend. Tempomat auf 103 km/h eingestellt, Füße hoch, Radio an und dann einfach nur da sitzen und alle 10 km mal einen Lenkbewegung machen. Auf dem Highway ist sowieso nix los man hat da freie Bahn ohne ende kaum Gegenverkehr und auf der eigenen Spur ist auch nicht wirklich viel los. Man kann sich also nur nebenbei die Natur und die 1000enden Seen anschauen oder UNO spielen. Wir haben dann 4-5 Runden UNO gespielt der Fahrer mit eingeschlossen, wäre unsere Spielunterlage nicht alle 5 Minuten runter gefallen und die Karten auch, hätten wir ja viel langer gespielt. Irgendwann dann mitten in der Pampa da gabs dann auch mal 70 km kein Radioempfang mehr. Sein Handy braucht man gar nicht einschalten, weil einfach kein Empfang da ist. Sozusagen kann man die ganze Fahrt lang wirklich 100% Natur in sich aufnehmen, ohne von irgendwas abgelenkt zu werden, weil da ist ja nichts, was einen stören könnte. Ab und zu kommen mal so ganz ganz kleine Raststationen. So richtig alt wie man sie aus Filmen kennt. Schaut alles nicht wirklich sauber aus, die Leute sehen auch so aus, als ob Sie jahrelang keinen Menschen gesehen haben und die Tanksäulen sind sicherlich auch 50 Jahre alt. Auf diesen Plätzen verirren sich auch nur selten irgendwelche Reisenden. Das Angebot reicht von der Coladose bis selbst gemachte Muffins etc. nur mag ich keinen selbst gemachten Muffins außerhalb von jeder Zivilisation. Aber zum Erstaunen gibt’s da jedes mal einen funktionierende Telefonzelle. Man muss sich eh fragen die diese Orte Strom bekommen. Am Straßenrand haben wir schon irgendwelche Holzstrommasten gesehen nur kann ich mir nicht vorstellen, dass die über diese Leitungen Strom in die Orte schaffen. Weil die Stromleitungen sehen so aus, wie die Leitungen bei manchen Museums Eisenbahnen irgendwo auf dem Lande. Naja wir sind jedenfalls ohne Pannen oder andere Probleme dann in Richtung Landesgrenze gefahren. Nach Thunderbay haben wir dann endlich auch mal den großen See hinter uns gelassen, dafür kommen weitere 1000ende kleinere Seen links und rechts neben der Fahrbahn. Ab Manitoba durfte man dann sogar 100 km/h fahren. Wir hatten es aber nicht weit bis in den Nationalpark rein. Da Montag hier auch noch Feiertag war durfte man in die Parks um sonst rein, was natürlich super war. Rauf auf den Zeltplatz, Zelt aufgebaut und dann ab ans Wasser. Ganz große Sache wir haben uns ein Kanu ausgeliehen und sind mit einem typisch kanadischen Kanu auf einem typischen kanadischen See Kanugefahren. Was ist ein kanadischer See? In Kanada sind die Seen schon mal größer als bei uns und ganz wichtig jeder See egal wie groß hat irgendwelche kleinen Inseln aus Felsen, Sandbänken oder so. Das ist richtig geil. Wir sind da 2 Stunden auf diesem See rumgepaddelt. Um den See rum wäre unmöglich gewesen, da der einfach zu groß ist aber wir sind mal quer rüber haben paar solche kleinen Inseln angesteuert und dann nach 2h wieder in Richtung Heimathafen gepaddelt. Paddeln in Kanada macht Spaß, sollte man mal machen, wenn man hier in Kanada ist. Zurück von unserem Paddelabenteuer haben wir dann wieder für 5 $ Holz gekauft, was zum ersten mal trocken war und super gebrannt hat. Zum Abend gabs wieder Spagetti mit Tomatensoße. Das letzte Mal hatten wir zuwenig Salz ran getan und diesmal zuviel aber so schützen wir uns wenigstens vor einem Salzmangel. Abends wieder 4 Kanadische Bierchen getrunken. Mittlerweile kann man das zeug schon trinken auch, weil der Preis relativ günstig ist. 1 $ für 0,33L Bier. Immer noch teuer aber man bekommt für 6 $ mehr Bier als wenn man für 6 $ Deutsches 0,5L Dosenimportbier kauft. Sozusagen bin ich jetzt ein Freund vom kanadischen 1 $ Bier geworden. Nachts wird es erstaunlich kalt. Zwischen 14-11 °C man spürt langsam, dass der Winter im kommen ist. Tagsüber ist es noch sehr warm mit 23-28 °C. In Manitoba sind die Campingplätze billiger man zahlt für ein Zelt nur noch 10 $ was uns natürlich ohne ende freut. Am Morgen gings dann weiter in Richtung Winnipeg. Es waren ja nur noch 150 km zu fahren und das erste was man nach 900 km Menschenleere angesteuert hat war natürlich Tim Hortons und erstmal schön gefrühstückt. Wir konnten da die letzten 2 Tage nicht hin, weil es einfach keine Tim Hortons in der Pampa von Kanada gibt. Aber jetzt sind wir ja in Winnipeg und da gibt es gleich 5 oder 6 in der Stadt. In Winnipeg haben wir dann mal ein Hostel angesteuert, weil wir waschen mussten und 2 Tage in Winnipeg bleiben wollten um uns die Stadt anzuschauen. Das Hostel war ganz ok 22$ die Nacht und nicht zu groß. Ein altes Haus aber die Zimmer und so sind schon ganz ok. Wir sind hier mit 10 anderen die einzigen Gäste so groß ist das Hostel aber auch nicht ich schätzte mal keine 40 Betten. Winnipeg ist nicht sonderlich groß 500.000 Leute wohnen hier. Downtown ist gegen Toronto ein Witz. In Downtown ist irgendwie auch nix los also das sah alles ziemlich langweilig aus. Es gibt paar Sachen zum ansehen, die haben wir uns angesehen, dass wars dann aber auch. 4h Winnipeg und wir haben alles gesehen. Also sind wir dann gegen Abend wieder ins Hostel, haben uns was zu Essen gemacht. Noch ein wenig TV schauen 1-2 Bierchen trinken und mit den Leuten hier labern und das wars. Weiter geht’s durch Manitoba mehr im nächsten Blog 😀